Donnerstag, 29. Juni 2017

3 Tage Detox - die DeliCleanse Saftkur [*Werbung]



"Warum machst du eine Saftkur?"
Diese Frage habe ich sehr oft gestellt bekommen - ungefähr genauso oft wie die Frage "Machst du das um abzunehmen?" - nein, ich möchte nicht abnehmen.
Ich habe vor einigen Jahren schon einmal eine Saftkur gestartet, allerdings habe ich damals alle Säfte selbst zubereitet und ich bin schon am ersten Abend gescheitert. Ich habe die Säure der Säfte nicht vertragen und mir ging es auch so überhaupt nicht gut damit.
Aus diesem Grund wollte ich mich unbedingt mal an eine "richtige" bzw. "organisierte" Saftkur wagen und daher war ich besonders neugierig, als ich, auf meiner Yogaausbildung im Yoga-House in Stuttgart, Nina von DeliCleanse kennengelernt habe. Wir kamen ins Gespräch und bald stand die Zusammenarbeit.
Ob Detoxkuren sinnvoll oder nicht sinnvoll sind, darüber kann man sich streiten. Ich persönlich bin der Meinung, dass sie helfen können, in eine gesunde Ernährung zu starten oder sich wieder auf die eigene Ernährung zu fokussieren.


Für mich gab es mehrere Gründe, eine Saftkur zu starten: 

  • Ich hatte in letzter Zeit das Gefühl, dass meine Ernährung nicht mehr stimmt und ich habe viel zu viele Süßigkeiten gegessen. Die Saftkur sollte somit wieder ein "Neuanfang" zur Fokussierung auf meine Ernährung sein.
  • Mein Kaffee-Konsum ist seit diesem Semester enorm gestiegen. Während ich in Südafrika fast keinen Kaffee getrunken habe, war ich vor meiner Saftkur bei 3-5 Tassen am Tag. 
  • Seit ich die Pille abgesetzt habe, hatte ich immer wieder Phasen, in denen meine Haut für mich persönlich eine Katastrophe war - dagegen sollen Detox-Kuren helfen.
  • Drei Tage ohne feste Nahrung - geht das überhaupt? Nach meinem Scheitern bei meinem Versuch vor ein paar Jahren, wollte ich es noch einmal wagen und sehen, ob ich dieses Mal durchhalte. 



Die Saftkur von DeliCleanse - Activator Cleanse
Die Saftkur dauert drei Tage und die Zutaten sind alle aus biologischem Anbau und kaltgepresst.
Der Cleanse beinhaltet 6 Säfte pro Tag und jeder enthält 475 ml Saft.
Alle Säfte sind mit Nummern versehen und diese trinkt man nacheinander.

1 - Ginger & Lime (Wasser, Zitrone, Agave, Limette, Ingwer)
2 - Spicy Apple (Apfel, Ingwer, Zitrone, Cayenne)
3 - Karma Carrot (Karotte, Orange, Kukuma)
4 - Ruby Roots (Orange, Karotte, Rote Beete)
5 - Power Green (Apfel, Gurke, Romana, Spinat, Zitrone, Basilikum)
6 - Cashew MilQ (Wasser, Cashewnuss, Dattel, Himalaya Salz)

Meine Lieblingssäfte davon sind: Ginger & Lime und Spicy Apple!





Ablauf
Ich glaube den "perfekten Zeitraum" für die Saftkur gibt es nicht. Mein Terminkalender ist so voll, dass es wirklich schwierig ist drei Tage zu finden, an denen ich die Saftkur durchziehen konnte - ohne Essens-Verabredungen.
Es ist empfohlen, die Woche vor der Saftkur den Konsum von Fleisch und Milchprodukten zu reduzieren. Für mich kein Problem, Fleisch esse ich sowieso wenig und meine Milch im Müsli oder Kaffee habe ich durch Mandelmilch ersetzt.
Zwei Tage vor der Kur habe ich Fleisch, Fisch und Milchprodukte komplett aus meiner Ernährung gestrichen. Auf Zucker und Kaffee habe ich weitestgehend verzichtet.
Informationen zum genauen Ablauf und zur Vorbereitungs-Phase findest Du auch hier.


Tag 1
Der erste Tag verlief wirklich gut. Ich hatte frei und habe den ganzen Tag Dinge für die Uni erledigt. Über den ganzen Tag verteilt habe ich meine, mit Nummern versehenen, Säfte getrunken und dazwischen Tee oder stilles Wasser. Hunger hatte ich immer mal wieder und um die Mittagszeit hätte ich wirklich gerne etwas gegessen, aber es war für mich machbar durchzuhalten und auch nachts konnte ich gut schlafen.


Tag 2
Vor dem zweiten Tag hatte ich ein bisschen Bammel. Ich habe schon sehr viele Saftkuren anderer Blogger verfolgt und viele berichteten von Kopfschmerzen am zweiten Tag. Da ich sowieso anfällig für Migräne bin, machte mir das ein bisschen Sorgen. Aber ich hatte weder Kopfschmerzen noch Migräne - mir ging es gut.
Morgens habe ich einen Reha-Kurs gegebene, für den ich mich nicht weniger fit gefühlt habe, als sonst und dann war ich den restlichen Tag in der Uni. Da kamen dann die ersten Fragen: "Was trinkst du da?" "Willst du abnehmen?" "Darf ich trotzdem neben dir essen?" usw. - und ja, das Essen der anderen war nicht gerade hilfreich.
Gegen Abend bekam ich tatsächlich leichte Kopfschmerzen, aber das war kurz vor dem Schlafengehen und ansonsten ging es mir gut.


Tag 3
Am dritten Tag wachte ich mit Migräne auf, was allerdings auch mit dem Wetterwechsel zusammenhing. Nach einer zweiten Runde Schlaf und einer Tablette ging es mir wieder gut und ich konnte meinen Tag wie gewohnt verbringen.
Abends gab ich ohne Probleme meinen Faszien-Kurs und danach war ich noch auf einem Geburtstag, auf dem es Pizza und Eis gab - da war mein Durchhaltevermögen gefragt.
Und dann waren die drei Tage auch schon wieder vorbei.




Fazit
Ich habe durchgehalten und mir ging es die drei Tage (bis auf die Migräneattacke an Tag 3) gut. Ich hätte nicht gedacht, dass mir Essen und Kaffee so fehlen wird und ich habe mich wirklich sehr auf feste Nahrung gefreut!
Am Tag danach hatte ich nicht das Verlangen, alles in mich hineinzustopfen, ich hatte nicht mal das Verlangen, unbedingt Kaffee trinken zu müssen.
Körperlich habe ich mich fit gefühlt, meine Kurse konnte ich ohne Probleme trotzdem geben und auch in der Uni war alles gut. Auf Krafttraining habe ich die drei Tage verzichtet, da ich momentan einen ziemlich harten Trainingsplan habe und ich in diesem die Gewichte definitiv hätte reduzieren müssen. Aber drei Tage auf das Training zu verzichten, das kann man schon mal machen, ganz abgesehen davon, dass der Montag sowieso mein "Rest-Day" war.
Ich habe in den drei Tagen - welch Überraschung - abgenommen, aber die Kilo sind, sobald ich wieder normal esse, wieder drauf.
Meine Haut ist in den drei Tagen definitiv besser geworden, was mich auf jeden Fall sehr freut!

Alles in allem war es eine sehr interessante Erfahrung und es macht wirklich stolz, wenn man es durchgehalten hat! Außerdem lernt man das Essen dadurch wieder zu schätzen.


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Die Saftkur habe ich von DeliCleanse kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, um sie zu testen.

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Alle Angaben ohne Gewähr.





Montag, 19. Juni 2017

Ausdauersport und ich

Ich folge vielen Fitness-Accounts auf Instagram und auf kaum einem fehlt der Ausdauersport. Gefühlt jeder geht jeden Tag joggen - und hat auch noch Spaß dabei! Ich dagegen muss mich zu jeder Ausdauereinheit zwingen. Egal, ob Joggen, Crosstrainer oder Fahrrad, nichts davon mache ich gerne. Auch draußen bei Sonnenschein joggen zu gehen macht mich nicht fröhlich, sondern nach ein paar Metern bin ich einfach nur fix und fertig!

Meine Sportgeschichte
Ich habe mit neun Jahren angefangen zu reiten. Zwölf Jahre lang war das der Sport, um den sich mein Leben gedreht hat. In den letzten dieser zwölf Jahre war ich fast jeden Tag im Stall bei meinem Pflegepferd. Reiten war jahrelang mein Halt, meine Stütze und ein großer Teil von mir. 
Als ich mit 16 angefangen habe im Fitnessstudio zu arbeiten, kam irgendwann diese Art von Sport in mein Leben hinzu. In den letzten zwei Jahren saß ich nur drei Mal auf dem Pferd und seit ich mit dem Reiten als Sport aufgehört habe, ist der regelmäßige Ausdauersport (JA, ich bezeichne Reiten als Ausdauersport!) aus meinem Leben verschwunden. 

"Es gibt keine tieferen Geheimnisse, als die zwischen Pferd & Reiter."


Ausdauertraining
Ich trainiere seit nun sechs Jahren im Fitnessstudio und ich hatte immer wieder Phasen in denen ich viel gelaufen und/ oder viel Fahrrad gefahren bin. Als Routine hat es sich jedoch nie eingestellt und es wurde auch nie wirklich einfacher für mich. Ich wärme mich 10-20 min mit dem Rad auf und das ist für mich schon viel.
Ich habe genug Lizenzen im Fitness-, Gesundheits- und Ernährungsbereich, um zu wissen, wie wichtig Ausdauersport für den Körper ist. 
Aber warum soll ich mich zu etwas quälen, das mir überhaupt keinen Spaß macht? Ich möchte weder durch die Felder joggen, noch Stunden auf dem Crosstrainer verbringen - das macht mir keinen Spaß. Bin ich schlecht gelaunt, mache ich Yoga oder Krafttraining. Finde ich das Wetter so toll, dass ich raus in die Natur möchte, gehe ich mit dem Hund spazieren oder mache ich im Garten Yoga. So einfach ist das. 


Ausdauertraining und Migräne
Es gibt verschiedene Studien, die belegen, dass moderates Ausdauertraining Migräne vorbeugen kann. Ich habe es in letzter Zeit schleifen gelassen, aber inzwischen ist es für mich ein Grund - der einzige Grund -, warum ich wieder regelmäßig auf das Fahrrad im Fitnessstudio steige. Nur, um meine Migräneattacken noch weiter zu reduzieren.



Ich verurteile niemanden, der regelmäßig Ausdauertraining macht und sogar an Wettkämpfen teilnimmt - im Gegenteil: ich habe größten Respekt davor und ziehe meinen Hut vor diesen Menschen!
Doch ich glaube nicht, dass man alles können muss. Ich bin der Meinung, dass jeder seinen Sport finden muss, der ihm Spaß macht und ihm gut tut. Ich persönlich habe meinen Sport im Krafttraining und Yoga gefunden. Irgendwann ist hoffentlich auch wieder ein Pferd Teil meines Lebens - und bis dahin motivieren mich meine Migräneattacken drei Mal die Woche aufs Rad zu steigen! 

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Montag, 12. Juni 2017

Training bei heißen Temperaturen

Es ist soweit! Temperaturen von über 30 °C, blauer Himmel und Sonnenschein - der Sommer ist auch in Deutschland angekommen! Auch, wenn er immer mal nur für ein paar Tage bleibt.
Also nichts wie raus aus dem Haus und ab in die Natur, das gute Wetter nutzen. Ob ins Schwimmbad oder an den Baggersee - Hauptsache die Abkühlung ist nur ein paar Meter entfernt.

Doch was ist mit Deinem Training? 




Hier kommen meine Tipps für das Training bei heißen Temperaturen:

1. Trainiere morgens oder abends!
Viele Fitnessstudios verfügen über keine Klimaanlage, daher ist es dort gerade um die Mittagszeit ziemlich heiß. Deshalb empfiehlt es sich, entweder früh morgens oder spät abends trainieren zu gehen - da sind die Temperaturen angenehmer.


2. Trinke viel & achte auf Deine Ernährung!
Ist es draußen warm schwitzt man sowieso schon den ganzen Tag und beim Sport noch mehr. Deshalb heißt es: noch mehr Wasser trinken als sonst! Aber nicht nur Flüssigkeit ist für den Körper wichtig, sondern auch Nährstoffe, die die Leistungsfähigkeit des Körpers erhalten. Durch das Schwitzen gehen diese verloren. Iss daher viel Obst und Gemüse und ernähre Dich ausgewogen, dass Dein Körper rund um die Uhr mit Vitaminen und Mineralien versorgt ist.


3. Verlege Dein Training nach draußen!
Ausdauereinheiten lassen sich super aus dem Fitnessstudio nach draußen verlagern. Laufen oder Rad fahren macht in der Natur sowieso mehr Spaß. Du machst Ausdauer nur als kleines Warm-up vor dem Krafttraining? Auch das kannst Du nach draußen verlagern. So kannst du z. B. mit dem Fahrrad zum Fitnessstudio fahren oder hin joggen.
Selbst Yoga- oder Entspannungseinheiten kannst Du auf dem Balkon oder im Park gut umsetzen.
Und: an besonders heißen Tagen, bietet es sich an, ein paar Bahnen im Freibad zu schwimmen - das perfekte Ganzkörpertraining.


4. Senke Dein Trainingspensum & mache mehr Pausen!
Gerade an sehr heißen Tagen musst Du auf Deinen Körper hören und auch mal das Level etwas senken. Mache zwischendurch immer mal wieder eine Pause, damit Dein Körper zwischendurch "durchatmen" kann.


5. Gönne Dir Ruhe!
Heiße Tage verbringen die meisten Menschen lieber im Freibad, als im Fitnessstudio. Warum gönnst Du Dir nicht auch mal einen Tag Auszeit und entspannst Dich im kühlen Nass?


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Ich übernehme keinerlei Haftung für die Umsetzung der Tipps.

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