Montag, 19. Juni 2017

Ausdauersport und ich

Ich folge vielen Fitness-Accounts auf Instagram und auf kaum einem fehlt der Ausdauersport. Gefühlt jeder geht jeden Tag joggen - und hat auch noch Spaß dabei! Ich dagegen muss mich zu jeder Ausdauereinheit zwingen. Egal, ob Joggen, Crosstrainer oder Fahrrad, nichts davon mache ich gerne. Auch draußen bei Sonnenschein joggen zu gehen macht mich nicht fröhlich, sondern nach ein paar Metern bin ich einfach nur fix und fertig!

Meine Sportgeschichte
Ich habe mit neun Jahren angefangen zu reiten. Zwölf Jahre lang war das der Sport, um den sich mein Leben gedreht hat. In den letzten dieser zwölf Jahre war ich fast jeden Tag im Stall bei meinem Pflegepferd. Reiten war jahrelang mein Halt, meine Stütze und ein großer Teil von mir. 
Als ich mit 16 angefangen habe im Fitnessstudio zu arbeiten, kam irgendwann diese Art von Sport in mein Leben hinzu. In den letzten zwei Jahren saß ich nur drei Mal auf dem Pferd und seit ich mit dem Reiten als Sport aufgehört habe, ist der regelmäßige Ausdauersport (JA, ich bezeichne Reiten als Ausdauersport!) aus meinem Leben verschwunden. 

"Es gibt keine tieferen Geheimnisse, als die zwischen Pferd & Reiter."


Ausdauertraining
Ich trainiere seit nun sechs Jahren im Fitnessstudio und ich hatte immer wieder Phasen in denen ich viel gelaufen und/ oder viel Fahrrad gefahren bin. Als Routine hat es sich jedoch nie eingestellt und es wurde auch nie wirklich einfacher für mich. Ich wärme mich 10-20 min mit dem Rad auf und das ist für mich schon viel.
Ich habe genug Lizenzen im Fitness-, Gesundheits- und Ernährungsbereich, um zu wissen, wie wichtig Ausdauersport für den Körper ist. 
Aber warum soll ich mich zu etwas quälen, das mir überhaupt keinen Spaß macht? Ich möchte weder durch die Felder joggen, noch Stunden auf dem Crosstrainer verbringen - das macht mir keinen Spaß. Bin ich schlecht gelaunt, mache ich Yoga oder Krafttraining. Finde ich das Wetter so toll, dass ich raus in die Natur möchte, gehe ich mit dem Hund spazieren oder mache ich im Garten Yoga. So einfach ist das. 


Ausdauertraining und Migräne
Es gibt verschiedene Studien, die belegen, dass moderates Ausdauertraining Migräne vorbeugen kann. Ich habe es in letzter Zeit schleifen gelassen, aber inzwischen ist es für mich ein Grund - der einzige Grund -, warum ich wieder regelmäßig auf das Fahrrad im Fitnessstudio steige. Nur, um meine Migräneattacken noch weiter zu reduzieren.



Ich verurteile niemanden, der regelmäßig Ausdauertraining macht und sogar an Wettkämpfen teilnimmt - im Gegenteil: ich habe größten Respekt davor und ziehe meinen Hut vor diesen Menschen!
Doch ich glaube nicht, dass man alles können muss. Ich bin der Meinung, dass jeder seinen Sport finden muss, der ihm Spaß macht und ihm gut tut. Ich persönlich habe meinen Sport im Krafttraining und Yoga gefunden. Irgendwann ist hoffentlich auch wieder ein Pferd Teil meines Lebens - und bis dahin motivieren mich meine Migräneattacken drei Mal die Woche aufs Rad zu steigen! 

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Montag, 12. Juni 2017

Training bei heißen Temperaturen

Es ist soweit! Temperaturen von über 30 °C, blauer Himmel und Sonnenschein - der Sommer ist auch in Deutschland angekommen! Auch, wenn er immer mal nur für ein paar Tage bleibt.
Also nichts wie raus aus dem Haus und ab in die Natur, das gute Wetter nutzen. Ob ins Schwimmbad oder an den Baggersee - Hauptsache die Abkühlung ist nur ein paar Meter entfernt.

Doch was ist mit Deinem Training? 




Hier kommen meine Tipps für das Training bei heißen Temperaturen:

1. Trainiere morgens oder abends!
Viele Fitnessstudios verfügen über keine Klimaanlage, daher ist es dort gerade um die Mittagszeit ziemlich heiß. Deshalb empfiehlt es sich, entweder früh morgens oder spät abends trainieren zu gehen - da sind die Temperaturen angenehmer.


2. Trinke viel & achte auf Deine Ernährung!
Ist es draußen warm schwitzt man sowieso schon den ganzen Tag und beim Sport noch mehr. Deshalb heißt es: noch mehr Wasser trinken als sonst! Aber nicht nur Flüssigkeit ist für den Körper wichtig, sondern auch Nährstoffe, die die Leistungsfähigkeit des Körpers erhalten. Durch das Schwitzen gehen diese verloren. Iss daher viel Obst und Gemüse und ernähre Dich ausgewogen, dass Dein Körper rund um die Uhr mit Vitaminen und Mineralien versorgt ist.


3. Verlege Dein Training nach draußen!
Ausdauereinheiten lassen sich super aus dem Fitnessstudio nach draußen verlagern. Laufen oder Rad fahren macht in der Natur sowieso mehr Spaß. Du machst Ausdauer nur als kleines Warm-up vor dem Krafttraining? Auch das kannst Du nach draußen verlagern. So kannst du z. B. mit dem Fahrrad zum Fitnessstudio fahren oder hin joggen.
Selbst Yoga- oder Entspannungseinheiten kannst Du auf dem Balkon oder im Park gut umsetzen.
Und: an besonders heißen Tagen, bietet es sich an, ein paar Bahnen im Freibad zu schwimmen - das perfekte Ganzkörpertraining.


4. Senke Dein Trainingspensum & mache mehr Pausen!
Gerade an sehr heißen Tagen musst Du auf Deinen Körper hören und auch mal das Level etwas senken. Mache zwischendurch immer mal wieder eine Pause, damit Dein Körper zwischendurch "durchatmen" kann.


5. Gönne Dir Ruhe!
Heiße Tage verbringen die meisten Menschen lieber im Freibad, als im Fitnessstudio. Warum gönnst Du Dir nicht auch mal einen Tag Auszeit und entspannst Dich im kühlen Nass?


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Ich übernehme keinerlei Haftung für die Umsetzung der Tipps.

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