Samstag, 29. April 2017

Mein Monatsrückblick - April 2017

Nachdem ich noch nie einen Monatsrückblick geschrieben habe, wird es diesen Monat auf jeden Fall mal Zeit dafür, da wirklich einige Dinge passiert sind!

Südafrika
Ich startete in Südafrika in den Monat April. Über diese Zeit habe ich in meinen Südafrika-Posts berichtet. Diese kannst du hier nachlesen!



Semesterstart - Sommersemester 2017
Zwischen Südafrika und Semesterbeginn hatte ich eine Woche zum Ankommen. Diese Woche ging jedoch schneller vorbei, als ich gucken konnte.
Inzwischen bin ich in mein 7. Semester gestartet und es geht jetzt in großen Schritten auf das Staatsexamen zu. Noch nie war mein Semesterstart so chaotisch und noch nie habe ich meinen Stundenplan so oft umgeworfen, wie dieses Semester. Nun, gegen Ende April und zwei Wochen nach Vorlesungsbeginn, steht er zum Glück endlich.
Ich habe ziemlich viele Veranstaltungen, allerdings fällt mir das Sommersesmester generell immer leichter und ich habe versucht ziemlich viel mitzunehmen, da es ab dem nächsten Semester dann tatsächlich aufs Ende zugeht!
Ich bin gespannt, was das Semester noch mit sich bringt.


VINYASA Power Yoga Lizenz
Dass ich einmal eine Yogaausbildung machen werde, habe ich nie gedacht. Als ich vor einem Jahr meine Ausbildung zur Entspannungstrainerin gemacht habe, bin ich jedoch irgendwie bei Yoga hängen geblieben.
Ich habe mich für die Ausbildung bei der IFAA entschieden, da ich mir dort die Module so legen kann, wie es mir in den Uni- und Arbeitsalltag hineinpasst. Außerdem kann man ein Modul nach dem anderen buchen und so immer aufhören oder weiter machen.
Mitte April habe ich mit dem VINYASA Power Yoga Workshop angefangen. Es waren zwei tolle und inspirierende Tage in Bayreuth mit Tasja und die Gruppe war echt super.
Das letzte Aprilwochenende verbrachte ich nun in Stuttgart zum ersten Teil der VINYASA Power Yoga Lizenz. Teil zwei mit anschließender Prüfung folgt im Mai.
Über diese Ausbildung werde ich, nach erfolgreichem Bestehen der Prüfung, einen Blogpost veröffentlichen, indem ich nochmal näher auf die Inhalte und "Module" eingehe.



Meine Lieblingsblogposts im April
Diesen Monat hatte ich zugegebenermaßen wenig Zeit, Blogposts zu lesen. Als Abendlektüre oder zwischendurch haben es trotzdem einige auf mein Handydisplay oder meinen Laptopbibdschirm geschafft.
Hier ist eine Auswahl jener, die mir in Erinnerung geblieben sind:

Was wird der Mai bringen?
Mitte Mai freue ich mich auf den zweiten Teil der VINYASA Power Yoga Lizenz - auch, wenn mich der Gedanke an die Prüfung schon ein wenig nervös macht.
Des Weiteren kann ich mich hoffentlich etwas mehr auf mein Studium konzentrieren und ein paar Blogposts veröffentlichen.



Was waren Deine Lieblingsereignisse im Monat April? Hast Du vielleicht auch einen Monatsrückblick veröffentlicht?
Ab in die Kommentare damit :)

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Freitag, 21. April 2017

Ein halbes Jahr hormonfrei - so geht es mir!

Ich bin seit einem halben Jahr hormonfrei! 
Seit 6 Monaten verhüte ich mit der Kupferkette Gynefix.
Wie es mir fast zwei Monate nach dem Einsetzen ging und wie die Entscheidung dafür gefallen ist, meine Pille abzusetzen und ohne Hormone zu verhüten, habt Ihr bereits gelesen (wenn nicht, könnt Ihr das hier tun).
Nachdem mir nach dem ersten Blogpost ganz viele Mädels (und Jungs) geschrieben haben, dachte ich mir, es interessiert vielleicht den ein oder anderen, wie es mir inzwischen geht. 

Es haben sich seither einige Dinge getan und verändert. Es gibt bei Weitem nicht nur positive Punkte. In diesem Post werde ich auf die einzelnen Aspekte - positive und negative - eingehen. 



Haut und Haare
Meine Haut ist schlechter geworden, was für mich jetzt keine wirkliche Überraschung war. Nach dem dritten Monat war es am schlimmsten, allerdings hatte ich keine schlimmen Pickel oder sogar Akne, sondern einfach ein paar Hautunreinheiten und rote Stellen. Inzwischen hat sich meine Haut eingependelt. Bevor ich meine Tage bekomme, wird sie immer etwas schlechter, ansonsten ist sie einigermaßen in Ordnung.
Im letzten Blogpost habe ich über meine Haare geschrieben und die Tatsache, dass ich sie öfter waschen muss, seit ich die Pille nicht mehr nehme. Das ist noch immer so, allerdings wurde es schon etwas besser. Nach ungefähr vier Tagen muss ich sie waschen und das ist vollkommen okay.

Rund um die Regel 
Ich habe seit dem Absetzen keinen regelmäßigen 28-Tage-Pillen-Zyklus mehr, was jedoch ebenfalls nicht überraschend ist. Zu Beginn war alles relativ regelmäßig, seit dem 3. Zyklus spielt alles etwas verrückt. Ich hatte auch am Ende des 3. Zyklus Zwischenblutungen, die ich allerdings seither nicht mehr hatte. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wann sich mal eine Regelmäßigkeit in den Zyklen einstellt.
Im letzten Post bin ich auch auf das Thema Bauchkrämpfe eingegangen. Ich habe die Pille mit 15 ursprünglich wegen meiner starken Bauchkrämpfen bekommen. Selbst mit Pille hatte ich am ersten Tag meiner Regelblutung immer starke Bauchkrämpfe. Die ersten paar Monate hatte ich keinerlei Beschwerden. Ab dem 5. Zyklus hatte ich am ersten Tag leichte Bauchkrämpfe, im 6. hatte ich jeden Tag immer mal wieder stärkere Bauchkrämpfe. Allerdings habe ich diese bisher immer ausgehalten, musste meinen Alltag nicht umgestalten und keine Tabletten nehmen. 

Migräne
Der Grund, warum ich die Pille abgesetzt habe, wurde tatsächlich weniger. Wenn ich meine Tage habe, bekomme ich ein bis zwei Attacken, ansonsten bin ich größtenteils frei von Migräne.
Allerdings können extreme Wetterumschwünge und viel Wein (Grüße nach Stellenbosch!) immer noch Attacken auslösen.


Feel your body!
Ich fühle meinen Körper. Das ist schwer zu beschreiben, aber mir geht es einfach so viel besser ohne Pille. Ich habe im letzten Post geschrieben, dass ich das Gefühl habe, dass mein Körper wieder atmet und das ist geblieben. Ich bin entspannter, seltener zickig und weine weniger. Außerdem - das hört sich jetzt vielleicht komisch an - nehme ich Gerüche intensiver wahr (was zum Nachteil werden kann, wenn man in einem Fitnessstudio arbeitet :D).

Und die Kupferkette? 
Von der Kupferkette spüre ich nichts. Der Sitz wurde bei der Nachkontrolle überprüft und alles ist in Ordnung.

Nochmal? Ja!
Ich würde es wieder machen. Die Schmerzen, die nicht einmal 10 Minuten angedauert haben, waren es auf jeden Fall Wert. Außerdem hat man dann 5 Jahre seine Ruhe und muss an nichts denken.

Ich kann einfach nur jedem empfehlen, die Verhütung mit Hormonen sein zu lassen. Man glaubt es kaum, welche großen Einflüsse diese auf den Körper haben - oft merkt man den Unterschied erst, wenn man die Hormone eine Weile weggelassen hat! 

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Mittwoch, 12. April 2017

Südafrika die Dritte - Garden Route

Nach meinem sechswöchigen Praktikum in Stellenbosch (über meine Zeit generell in Südafrika, kannst du in diesem Blogpost lesen) ging es für mich, gemeinsam mit meinen Eltern, los auf der Garden Route.


Hermanus - 2 Nächte im Cliff Cottage B&B
Von Stellenbosch aus ging es nach Hermanus, was ca. 1 1/2 Stunden Fahrt bedeutete.
Hermanus ist vor allem in der Wal-Saison ein begehrtes Reiseziel. Da wir außerhalb der Wal-Saison dort waren, war es eher unspektakulär. Ich verbrachte nur eine Nacht in Hermanus, da ich in Stellenbosch "leider" noch auf einer Geburtstagsparty eingeladen war. Also kam ich am 2. Tag nach. Nach dem Mittagessen liefen wir den Cliff Path, tranken Kaffee im B&B und gingen Abendessen.

Cliff Path Hermanus



Dana Bay - 2 Nächte im Dana Bay B&B Guest House
Von Hermanus aus machten wir uns auf den Weg nach Mossel Bay. Wir wohnten im B&B in Dana Bay, das ca. 20 min von Mossel Bay entfernt ist.
Wir kamen erst gegen 14:30 Uhr im B&B an und so erkundeten wir nur noch die Strände in Dana Bay. Abends waren wir in Mossel Bay essen, was sehr entspannt war, denn das B&B bot einen Transfer an.

Die Aussicht im Garten des B&B


Mossel Bay - Santos Beach
Den zweiten Tag verbrachten wir in Mossel Bay am Santos Beach. Der Strand ist schön, das Wasser zwar kalt, aber man kann für kurze Zeit drinnen verweilen.
Der Strand ist groß, es gibt Duschen und Toiletten und einige Restaurants, in denen man sich stärken kann.

Santos Beach in Mossel Bay



Plettenberg Bay - 4 Nächte im Beacon Lodge B&B
Von Dana Bay ging es weiter nach Plettenberg Bay. Die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden. Nachdem wir im B&B eingecheckt hatten, erkundeten wir die Strände in Plettenberg Bay und gingen abends essen.

Tsitsikamma National Park
An unserem zweiten Tag in Plettenberg Bay fuhren wir in den Tsitsikamma National Park.
Die Natur in diesem National Park ist wunderschön! Eine der Sehenswürdigkeiten ist die Storms River Bridge - eine Hängebrücke über dem Storms River. Der Weg dorthin verläuft 20 min. durch den National Park und man hat zwischen den dichten Bäumen immer mal wieder eine tolle Aussicht.
Nach der Brücke geht es noch weiter, wir sind allerdings an der Brücke umgekehrt.

Tsitsikamma National Park - Storms River Bridge

Im Tsitsikamma kann man außerdem von einer der höchsten Bungee Jump Brücken der Welt, der Bloukrans Bridge, in die Tiefe springen.


Knysna
Nachdem wir unseren dritten Tag am Strand verbrachten, machten wir uns am vierten Tag auf dem Weg nach Knysna.
Die erste Station waren die Knysna Heads - die Hafeneinfahrt von Knysna. Danach fuhren wir zur Waterfront, bummelten durch die Geschäfte und setzten uns in ein Café.





Amakhala Game Reserve - 2 Nächte in der Carnarvon Dale Lodge 
Von Plettenberg Bay ging es in das Amakhala Game Reserve. Wir wohnten direkt im Game Reserve, in der Carnarvon Dale Lodge. Wir hatten ein eigenes Haus für uns, Vollpension und vier geführte Game Drives. Jeweils um zwei 15 Uhr und zwei um 6:30 Uhr.
Auf den Fahrten haben wir alle Tiere gesehen: Löwen, Geparden, Giraffen, Zebras, Elefanten, Nashörner, Kudus, Gnus, Springböcke, Warzenschweine, Hippos, Büffel, ...
Es war wirklich eine tolle Erfahrung, all diese Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Allerdings waren vier Game Drives und zwei Nächte im Game Reserve auch fast schon zu viel.






Colchester - 2 Nächte im Happy Jackal
Nach unserem letzten Game Drive und dem Frühstück, machten wir uns auf den Weg nach Colchester. Das Happy Jackal liegt in der Nähe des Süd-Gates des Addo Elephant National Parks - mehr gibt es in Colchester auch nicht wirklich.

Addo Elephant National Park 
An unserem zweiten Tag in Colchester fuhren wir in den Addo Elephant National Park. Durch den Addo kann man selbst mit dem Auto fahren oder geführte Game Drives buchen. Da wir bereits vier geführte Game Drives hinter uns hatten, fuhren wir selbst und hatten wirklich Glück, denn wir haben während unserer Fahrt total viele Tiere gesehen! Man muss die Augen offen halten und langsam fahren, dann sieht man - mit etwas Glück - einige Tiere.









Heimflug mit South African Airways und Lufthansa: Port Elizabeth - Johannesburg - Frankfurt
Samstags mussten wir zuerst einen platten Reifen wechseln lassen und dann ging es los zum Flughafen Port Elizabeth. Wir flogen mit South African Airways nach Johannesburg und dort ging es mit Lufthansa weiter nach Frankfurt.
Beide Flüge waren in Ordnung, allerdings konnte ich trotz des Nachtflugs auf dem Flug nach Frankfurt nicht wirklich viel schlafen.



Ich habe über unsere Reise ein "4 seconds per day"-Video erstellt, das kannst du dir hier anschauen:



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Dienstag, 4. April 2017

Südafrika die Zweite - Ausflüge in und um Stellenbosch

Während es in meinem ersten Blogpost um meinen allgemeinen Aufenthalt und mein Praktikum in Stellenbosch ging, handelt dieser Post nun von meinen Ausflügen, die ich in Stellenbosch und von Stellenbosch aus gemacht habe...


Stellenbosch

Botanischer Garten
Nicht besonders groß, aber dennoch wunderschön ist der botanische Garten in Stellenbosch! Auch wenn man sich wenig für Pflanzen begeistern kann, kann man dort einen entspannten Nachmittag verbringen.



Coetzenburg
Einer der Berge rund um Stellenbosch ist der Coetzenburg. Direkt am Rugby-Stadion und Gym geht es den Berg hinauf. Ich bin direkt am Ende meiner ersten Woche hochgewandert und war noch nicht wirklich an das warme Klima gewöhnt - was meinen Kreislauf betrifft, war das nicht meine beste Entscheidung. Der Sonnenuntergang, den wir auf dem ersten Gipfel (beim Kreuz) zu sehen bekamen, war es dann aber auf jeden Fall wert!
Bis zum ersten Gipfel dauert es ca. 1 - 1 1/2 Stunden. Wenn man den Sonnenuntergang anschauen möchte, sollte man bedenken, dass man den Berg im Dunkeln wieder hinabsteigen muss (daher: Licht mitnehmen!) und man sollte in einer größeren Gruppe gehen.



Postcard-Café 
Das Café hat seinen Namen definitiv nicht ohne Grund: die Landschaft drumherum sieht aus, wie auf einer Postkarte! Es ist ein sehr beliebter Ort - und das zurecht - daher sollte man sich vorher einen Tisch reservieren. Auf der Insel kann man eine Weinprobe machen und ansonsten kann man im Café sitzen und etwas trinken oder essen.



Wine Tasting
Ich habe nie gern Wein getrunken. Bis ich nach Stellenbosch kam. Hier gibt es Weinberge, Weingüter, Weinfestivals und Weinproben wohin man sieht - man kommt um den Wein also nicht herum. Ich war in meinen sechs Wochen auf einigen Weingütern und ich habe sie irgendwann aufgehört zu zählen. Es gibt so unfassbar viele in der Umgebung und die meisten Weingüter sind sehr schön angelegt. Die Weinproben kosten zwischen 25 und 50 Rand (ca. 1,70€ - 3,50€) und oftmals kann man auch Wine Tastings in Verbindung mit Pizza, Chocolate, Billtong oder Cupcake Tastings machen.




Muizenberg & Fish Hoek

Beide Orte liegen direkt am Meer und haben schöne Strände. Während Muizenberg für seine bunten Häuschen bekannt ist, ist es Fish Hoek für frischen Fisch. Es gibt in beiden Orten schöne Lokale und Cafés von denen man eine tolle Aussicht auf das Meer hat.




Simon's Town - Boulders Beach

Nur ein Wort: Pinguine!
Wir haben uns die 70 Rand (ca. 5€) Eintritt gespart und sind nicht mit den Menschenmassen an den Strand, sondern den Steg um die Pinguinkolonie herum gelaufen. Das ist sicher nicht dasselbe, aber gesehen haben wir trotzdem welche :)



Kapstadt


Sightseeing Tour - hop-on-hop-off
Es gibt verschiedene Touren, die man buchen kann, daher sollte man zuvor checken, welche Stationen einem wichtig sind und man sehen möchte.
Wir haben die rote Tour gemacht, sind an der Waterfront eingestiegen und am Tafelberg wieder aus. Von dort aus ging es dann wieder weiter nach Camps Bay.
Auf der Tour wird über Kopfhörer alles erklärt und sie ist wirklich interessant. An den einzelnen Stationen kann man entweder aussteigen oder sitzen bleiben und alle 15 min kommt ein neuer Bus, in den man wieder zusteigen kann.


Tafelberg
Der Table Mountain, das Aushängeschild Kapstadts und eines der 7 neuen Naturwunder. Man sollte sich gutes Wetter aussuchen, wenn man entweder hoch wandert oder mit der Gondel hochfährt, dann ist der Ausblick atemberaubend!
Ein Tipp von mir: die Tickets schon vorher online kaufen, dann steht man nicht so lange an der Schlage!




Kap der guten Hoffnung & Cape Point
Der südlichste Punkt Afrikas ist definitiv ein lohnenswerter Ausflug. Die Spitze der Kap-Halbinsel liegt im Nationalpark Tafelberg, im Cape of good Hope Nature Reserve und die Aussicht ist atemberaubend. Im Nationalpark und auf dem Weg zum Kap kann man Strauße, Zebras und Antilopen entdecken (wir haben allerdings kein einziges Tier gesehen).
Hoch zum Leuchtturm kommt man mit der Seilbahn oder zu Fuß - ich würde eher letzteres empfehlen. Auf dem Weg trifft man auf einige Affen, die hoffen von den Menschen Essen abzubekommen. Füttern ist allerdings verboten.







Signal Hill & Lions Head
Es sind die beiden Berge, die sich rechts neben dem Tafelberg befinden. Auf den Signal Hill kann man selbst mit dem Auto hochfahren, aber auch mit dem hop-on-hop-off Bus. Ist man wanderlustig, kann man ihn natürlich auch hochwandern. Vom Signal Hill aus, gibt es einen Weg hoch auf den Lions Head - ich habe diese Wanderung dankend abgelehnt, aber man soll eine wahnsinnig schöne Aussicht von dort oben haben. Der Lions Head ist auch bekannt für seinen Fullmoon-Hike. Am Vollmondabend wandern jedoch massenhaft Menschen den Lions Head hoch, deshalb sollte man dies entweder ein paar Tage davor oder danach machen, da ist nicht ganz so viel los und das Mondlicht ist trotzdem hell genug.

Lions Head & Signal Hill vom Tafelberg aus


Chapmans Peak Drive
Es ist eine der schönsten Küstenstraßen der Welt und für diese lohnen sich 42 Rand (ca. 3€), denn man muss den Chapmans Peak Drive einfach gesehen haben!





Camps Bay
Ein weißer Strand und schöne Cafés und Restaurants laden in dem Vorort Kapstadts zum Verweilen ein. Camps Bay ist eine Station des hop-on-hop-off Busses und man kann dort einen schönen Nachmittag verbringen!



Long Street
Zum Feiern für nur einen Abend von Stellenbosch nach Kapstadt zu fahren machen vermutlich nur internationale Studenten - gelohnt hat es sich trotzdem. Wir hatten einen coolen Abend auf der Long Street und waren in drei Bars.

Khayelitsha Township-Tour 
Ja, ich habe eine Township-Tour gemacht. Ich habe es mir davor bestimmt hundert Mal überlegt, ob ich teilnehmen soll oder nicht. Schlussendlich nahm ich teil, weil ich der Meinung war, dass man ein Township einmal nicht nur vom Vorbeifahren gesehen haben sollte.
Khayelitsha ist eines der größten Townships in Südafrika und liegt ca. 25 km vor Kapstadt. Laut unserem Guide leben dort derzeit 4 Mio. Menschen und die Zahl wächst rasant.
Die Tour, an der ich teilgenommen habe, wurde von einer Organisation durchgeführt, die von Menschen gegründet wurde, die in Khayelitsha wohnen und diese Touren u. a. für internationale Studenten anbieten. Wir wurden auf dem Universitätsgelände abgeholt und zu einem Aussichtspunkt gefahren. Von diesem hatte man eine gute Sicht auf Khayelitsha und uns wurde einiges über die Geschichte und den Alltag dort erzählt. Wir konnten Fragen stellen, wann immer wir wollten und alle wurden beantwortet. Dann ging es los nach Side-C und wir wurden in kleinen Gruppen durch einen Teil von Khayelitsha geführt. Wir durften in einzelne Hütten schauen und konnten uns mit den Menschen die in diesen wohnen unterhalten. Dann kamen wir noch einmal in der gesamten Gruppe zusammen, hatten wieder die Möglichkeit, Fragen zu stellen und dann gab es noch ein Braai (ein südafrikanisches Grillfest).
Mein Fazit ist: ich bin noch immer der Meinung, dass man mal in einem Township gewesen sein sollte, aber ich würde die Tour trotzdem nicht noch einmal wiederholen.




Franschhoek

Franschhoek Pass
Allein schon wegen der Aussicht, lohnt es sich, den Franchhoek Pass zu fahren und wenn man Glück hat, trifft man auf dem Weg nach oben auf Affen!





Wine Tram
Eine hop-on-hop-off Tour durch die Weinberge von Franschhoek - das ist die Wine Tram. Es gibt verschiedene Touren, wir haben die grüne Tour gemacht und fanden sie super!
Man hat die Möglichkeit 9 Weingüter zu besuchen und kann jede Stunde weiterfahren. Man kann aber auch auf einem Weingut länger bleiben und man muss nicht an jedem Weingut aussteigen. Bei uns war leider die Tram außer Betrieb, sodass wir mit dem Bus (und einem Traktor) fahren mussten, aber lustig war es trotzdem. Wir haben 5 Weingüter besucht, was völlig gereicht hat und wir hatten eine Menge Spaß!


Wine & Pizza Tasting 

Strand

Der Strand Strand liegt ungefähr eine halbe Stunde von Stellenbosch und ich war mit den anderen zwei Mal zum Surfen dort (die anderen sind z. T. jede Woche da). Das erste Mal war es echt cool, das zweite Mal war es total windig und die Wellen waren nicht wirklich gut. Allerdings lohnt sich der Strand auch für Nicht-Surfer, denn er ist echt schön. Wenn man einen heißen Tag erwischt, kann man sich sogar ins Meer wagen.



Clarence Drive
Der Clarence Drive ist eine Küstenstraße, die wir nach dem Surfen in Strand gefahren sind und an deren Straßenrand wir ein paar Stunden in der Sonne saßen, Musik gehört und auf das Meer geschaut haben. Dort haben sogar Delfine gesehen!



Langebaan

Da wir, dank eines Feiertags, ein verlängertes Wochenende hatten, stand ziemlich schnell die Frage im Raum, wohin wir in dieser Zeit fahren sollten. Wir entschieden uns für Langebaan, allerdings nur für eine Nacht. Die Unterkunft suchten wir uns über Airbnb und hatten ein gesamtes Haus zu fünft!
Den ersten Tag verbrachten wir in Langebaan an der Shark Bay. Wir hatten gutes Wetter und das Wasser ist dort zum Glück nicht ganz so eisig, sodass man sich auch mal abkühlen konnte.



West Coast Nationalpark
Nachdem wir in Langebaan gefrühstückt hatten, fuhren wir weiter in den West Coast Nationalpark. Im Frühling lohnt sich der Park, da überall im Nationalpark Blumen blühen. Wir waren im Herbst dort, daher gab es keine Blumen zu sehen. Generell war der Park für uns ziemlich langweilig, denn bis auf zwei Strauße haben wir keine Tiere gesehen. Da es an unserem Besuchstag jedoch ziemlich heiß war, war unser eigentliches Ziel der Strand und dieser ist wirklich wunderschön!




Nach meiner Zeit in Stellenbosch fuhr ich mit meinen Eltern auf der Garden Route bis nach Port Elizabeth. Wo wir überall Halt gemacht haben und welche Tiere wir auf Safari gesehen haben, kannst du in diesem Blogpost nachlesen!

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Sonntag, 2. April 2017

Südafrika die Erste

Kurz und knapp 
Innerhalb meiner Zusatzqualifikation Deutsch als Fremdsprache ist ein Praktikum vorhergesehen, dieses absolvierte ich für sechs Wochen hier in Südafrika an der Deutschabteilung der Universität Stellenbosch.


Flug: Frankfurt - Kapstadt mit Lufthansa 
Mit einer halben Stunde Verspätung starteten wir von Frankfurt in Richtung Süden. Das Flugzeug war überbucht, demnach bis auf den letzten Sitz voll. Ich saß in der mittleren Reihe links am Rand. Das Entertainmentprogramm von Lufthansa ist, was die Filme angeht, super aktuell. Die Serien sind eher Mangelware. Wenn es denn mal eine coole gibt, gibt es davon eine Folge.
Direkt nach dem Start gab es einen Snack (ein Tütchen Knabbergebäck) und ein Getränk. Um ca. 24 Uhr gab es das Abendessen und hier die Auswahl zwischen Tortellini und Hähnchen. Ich entschied mich für Hähnchen. Das Essen war für ein Flugzeugessen ganz okay.


Nach dem Abendessen konnte ich ein bisschen schlafen, die meiste Zeit habe ich jedoch Filme geschaut.
Das Frühstück gab es kurz vor der Landung und dann waren wir nach 11 1/2 Stunden Flug endlich in Kapstadt.


     
Unterkunft
Die Suche der Unterkunft hatte sich für so einen kurzen Zeitraum eher schwierig gestaltet. Ich habe schließlich über Airbnb gesucht und wurde auch fündig.
Meine "Mitbewohner" holten mich für 400 Rand vom Flughafen ab, kauften mit mir dort direkt eine südafrikanische Simkarte und begleiteten mich zur Bank.
In Stellenbosch angekommen zeigten sie mir ihre Wohnung und mein Zimmer, das genau wie auf den Bildern und völlig ausreichend war.
Die Wohnung liegt in dem bewachten Komplex "Prinspark" mit vielen verschiedenen Wohnungen und war sehr sicher.


Der einzige Nachteil ist, dass die Unterkunft etwas außerhalb liegt. Ich war nicht wirklich mobil, da ich weder Auto noch Rad hatte. Morgens fuhr ich mit meinen "Mitbewohnern" - alles andere ging mit Uber. Die sechs Wochen war ich wirklich gut aufgehoben und wir haben uns immer gut verstanden.


Safty first! 
Ich muss sagen, am Anfang habe ich wirklich Paranoider geschoben! Vor dem Flug erzählt einem in Deutschland jeder, wie unsicher es doch in Südafrika ist. Dann kommt man nach Südafrika und hier erzählt es einem wieder jeder! Ich habe mich noch am Flughafen entschieden, mein Pfefferspray doch zuhause zu lassen - und das nur, weil ich Angst hatte, dass es im Flugzeug explodiert.
Zugegebenermaßen: an die Gitter vor den Fenstern und Türen, die Security-Männer am Eingang und den Stromzaun um den Wohnkomplex herum muss man sich erst einmal gewöhnen. Ebenso muss man sich daran gewöhnen, die Sicherheitslage immer im Hinterkopf zu haben - egal, was man plant!
Man findet jedoch schnell raus, welche Straßen, Stadtviertel oder Bankautomaten man lieber meiden sollte. Wenn man dann doch einmal mit dem Auto fährt, wird es schnell zur Gewohnheit, nichts im Auto zu lassen und sich auch während der Fahrt einzuschließen.
Ich habe bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht, ich war aber auch nicht leichtsinnig. Es ist anders als in allen Ländern, in denen ich bisher war und man sollte die Lage nicht unterschätzen.


Praktikum
Wie gesagt, umfasste das Praktikum einen Zeitraum von sechs Wochen und ich absolvierte es an der Stellenbosch Universität in der Deutschabteilung.
Die Wochen gingen schnell um und ich habe mich von Anfang an als Teil des Teams gefühlt. Ich hospitierte in allen Kursen, korrigierte unfassbar viele Tests (das Studium ist sehr verschult und es wird eigentlich jede Woche min. 1 Test geschrieben), half bei den Vorbereitungen für eine Tagung und unterrichtete auch selbst. Es war für mich eine komplett neue Erfahrung, Studenten zu unterrichten und es gefiel mir sehr gut! 


Stellenbosch
Die Stadt ist nicht groß und man kennt sich innerhalb weniger Tage aus. Das Gelände der Universität ist sehr weitläufig und die meisten Gebäude sind echt schön! Es wird versucht, den Studenten das Leben möglichst sicher zu gestalten, daher ist der Hauptteil des Universitätsgeländes 24h überwacht - und trotzdem gibt es genügend Fälle, in denen doch etwas passiert. 
Die Stadt ist grün und auch das Land herum ist wunderschön! Stellenbosch ist bekannt für seine Weingüter und die Weinberge. Dies ist unschwer zu erkennen, denn überall kann man Wein trinken und bei Weinproben mitmachen.

Universitätsgelände Stellenbosch

Flatbread bei Bramptons
Es gibt viele guten Restaurants und Cafés, die zum Essen und Verweilen einladen. Essen gehen ist hier in Südafrika billiger als in Deutschland, was natürlich sehr verlockend sein kann.

Hier ein paar Tipps:
- Bramptons: leckeres Flatbread und billigen (aber guten) Wein
- Fat Butcher: Burger
- Javas Café: Burger, Pizzen, ...
- Restaurant im botanischen Garten (eher weniger wegen dem Essen, aber es ist super schön da)
- Ginos: billige, aber gute Pizzen und Pasta
- Postcard-Café: toller Ausblick



Freizeit & Ausflüge
Meine sechs Wochen verflogen schneller als ich gucken konnte und ich weiß, dass es allen die länger hier sind, genauso geht.
Es ist eigentlich jeden Tag etwas los und daher vergeht die Zeit auch unfassbar schnell. Neben Rugby-Spielen, Kinoabenden und Zusammensitzen in Restaurants oder Bars, haben wir in den sechs Wochen wirklich einiges unternommen.
Genaueres über die Ausflüge kannst du hier in einem weiteren Blogpost nachlesen!


Ein paar Worte zum Schluss...
Eins steht in keiner Weise zur Debatte: Südafrika ist ein wunderschönes Land und die Natur ist atemberaubend!
Der Abschied von Stellenbosch und den Menschen, die ich dort kennenlernen durfte, ist mir zugegebenermaßen schwer gefallen. Wovon mir der Abschied aber nicht schwer fallen wird, ist Südafrika generell. Auch wenn ein kleiner Teil meines Herzens hier bleiben wird, bin ich froh, wieder nach Deutschland zu kommen. Die wunderschöne Landschaft kann die gesellschaftlichen Probleme nicht überdecken. Rassismus ist nach wie vor Thema und die Schere zwischen Arm und Reich ist unfassbar weit. Auf der einen Seite sind die Townships, in denen Menschen in Blechhütten und ohne fließend Wasser leben, auf der anderen Seite sind die riesigen Häuser mit Stromzäunen umgeben und mit Securitys vor der Tür. Ich bin wirklich froh, wenn ich keine Stromzäune und keine vergitterten Fenstern mehr sehen muss. Ich bin froh, wenn ich im Dunkeln wieder alleine nach Hause laufen kann und ich im Hellen überall dort hingehen kann, wo ich möchte. Was Freiheit bedeutet, ist mir hier definitiv klar geworden...





Gruß & Kuss
Abschließend bleibt mir nur "Danke" zu sagen. Danke, an die Kollegen von der Deutschabteilung, die mich toll aufgenommen und unterstützt haben.
Und danke, an den tollen Freundeskreis, den ich die sechs Wochen hatte und der auch hoffentlich weiterhin bestehen bleibt - wir sehen uns in Hamburg auf dem Weihnachtsmarkt :)




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