Sonntag, 29. Januar 2017

Instagram - Vorbilder, Follower und Selbstliebe

Ich scrolle meinen Instagram-Feed herunter. Zwischen Fotos von perfekten Pancake-Frühstücken, gesunden Mittagessen oder makellosen Körpern in Fitnessunterwäsche gibt es nur wenige Fotos, die "normales" und realitätsnahes Essen oder gar einen Körper mit "Schwachstellen" zeigen. 
Sicher. Ich folge diesen Accounts freiwillig - und zugegebenermaßen auch wirklich gerne! Tatsächlich bin ich selbst in irgendeiner Weise Teil dieser Accounts - dieser #fitfam-, wenn auch nicht mit der Masse an Followern, wie es viele andere Accounts haben. 


#fitnessmotivation
Der Grund, warum ich - und viele andere Menschen - Fitness- oder Food-Accounts folgen, ist Motivation, Inspiration und einfach nur schöne Bilder. Und es motiviert tatsächlich. Wenn ich Sonntagmorgens im Bett liege und mich nicht aufraffen kann, ins Fitnessstudio zu gehen, scrolle ich durch Instagram und finde dort die nötige Motivation!
Der Grund, warum ich selbst einer dieser Accounts geworden bin? Die Wahrheit ist: es hat sich so entwickelt. Inzwischen möchte ich damit ebenfalls andere Menschen motivieren und ihnen Einblicke in mein Leben geben. Das macht mir Spaß und ist für mich selbst eine riesige Motivation!




#instagram
Ich entscheide, was ich poste. Ich entscheide, welche Bilder ich meinen Followern zeige. Und ebenso entscheide ich, was ich nicht zeige.
Man kann sich auf Instagram als eine komplett andere Person darstellen. Das sollte man immer im Hinterkopf behalten, wenn man durch die Accounts scrollt.


#photoshop  
Bildbearbeitung gibt es nur in Modemagazinen oder auf Werbeplakaten? Keineswegs.
Auf Instagram wurde Photoshop von der App Facetune abgelöst, die es als Facetune 2 sogar kostenlos im App Store gibt. Für Instagram reichen die Facetune-Funktionen komplett aus. Neben harmlosen Filtern, die man, wie bei Instagram, über die Bilder legen kann, gibt es auch u. a. die Funktion "Retuschieren". Cellulite, Pickel oder zu blasse Haut waren gestern.
Als ich früher noch viel fotografiert habe, habe ich natürlich meine Aufnahmen mit Photoshop bearbeitet. Für mich sind die Funktionen nicht neu und ich weiß, dass man sich mit solchen Programmen zu einem anderen Menschen machen kann - glaubt also nicht alles, was ihr im Internet, in Magazinen oder auf Werbeplakaten seht!


Innerhalb einer Minute habe ich meine Beine
geglättet & meine Haut gebräunt, ohne, dass ich mir dabei
viel Mühe gegeben habe!
(Klicke auf das Bild für eine bessere Auflösung!)


#vorbilder
Vorbilder sind gut. Man hat dadurch ein Ziel oder einen Motivator und genau das ist wichtig, um sich aufzuraffen und weiterzumachen. 
Jedoch sollte man sich authentische Vorbilder suchen. Vorbilder, die nicht nur ihre perfekten Körper, ihr perfektes Training oder ihr perfektes Essen posten. Sondern Vorbilder, die authentisch sind und zeigen, dass das Leben auch mal beinhaltet, dass man keine Lust auf Sport hat, sondern mehr auf Schokolade oder Eis!


#selbstliebe
Es gibt Accounts, die die Realität ganz bewusst darstellen und die sich von ganzem Herzen für die Selbstliebe engagieren. Beispielsweise zeigen @fit_trio bzw. @teambodylove oder @datjulschen ihren Followern nicht nur, wie man sich auf Bildern alleine mit der Positionsveränderung der Beine dünner mogelt, sondern auch Fotos von Cellulite, Bäuchen im Sitzen oder Vergleiche von bearbeiteten und nicht bearbeiteten Fotos. Auch, wenn viele "große" Accounts inzwischen auf den Zug aufgesprungen sind, ist es immer noch eine Minderheit, die auch "solche" Fotos mit ihren Followern teilt.
#keinsixpackaberhappy, #loveyourbodyeatchocolate und #fürmehrrealitätaufinstagram sind nur eine Auswahl an Hashtags, unter denen die Instagram-User den perfekten Fitness- und Food-Fotos den Kampf ansagen können.


#like
Was bringen mir Programme wie Photoshop oder Facetune? Egal, wie viele Likes oder Follower ich bekomme. Egal, wie viele Menschen meinen Körper gerne hätten. Auch ich habe Stellen an meinem Körper, die ich nicht mag oder mit denen ich nicht zufrieden bin. Das hat jeder Mensch - JEDER!




Im Endeffekt ist es kein Like, kein Follower, kein Kompliment. Es zählt nur, was Du denkst, wenn Du Dich selbst im Spiegel ansieht. Sich selbst lieben zu lernen, ist ein ewiger Prozess und sich immer wieder zu sagen: "Du bist gut so wie Du bist!", ist nicht leicht. 
Du musst lernen Sport zu machen und Dich gesund zu ernähren, weil Du Deinen Körper liebst und nicht, weil Du ihn hasst





Mittwoch, 11. Januar 2017

Erfahrungen mit dem Polar M200 [*Werbung]

Ich durfte den Polar M200 testen und hatte somit den perfekten Begleiter, um meine guten Vorsätze für 2017 - wieder Laufen zu gehen - in die Tat umzusetzen.




Erste Eindrücke
Nachdem ich mein Testpaktet erhalten hatte, steckte ich den Polar M200 direkt in die Steckdose, um ihn aufzuladen. Dazu löst man das Armband und steckt ihn per USB-Anschluss an das Ladekabel - das geht schnell und ist unkompliziert.
Ich habe den Polar M200 mit einem roten Armband in M/L und ein gelbes Wechselarmband in S/M bekommen. Bisher hatte ich ihn nur mit dem roten Band an, da ich dieses einfach schöner finde und es passt gut, obwohl ich ziemlich dünne Handgelenke habe. 
Man muss den Polar M200 zum Einrichten nicht an den PC anschließen, sondern es reicht, ihn mit der Polar Flow App zu synchronisieren. Da ich die App noch von meinem Polar Loop 2 auf dem Handy hatte und demnach meine Daten schon eingegeben waren, ging das innerhalb von wenigen Minuten. 



  

Der Polar M200 - Funktionen
Der Polar M200 ist wasserdicht, misst die Herzfrequenz am Handgelenk, hat GPS integriert und trackt 24 Stunden die Aktivität.
Das Aktivitätstracking umfasst: Tätigkeit (Liegen, Sitzen, Bewegungen), Schritte, Distanz, Schlafdauer, Schlafqualität und Inaktivitätsalarm (nach einer Stunde Inaktivität). 
Man kann einen Alarm einstellen und sich mit Vibration am Handgelenk wecken lassen. Außerdem können via Bluetooth die Smart Notifications vom Smartphone auf der Uhr angezeigt werden. 



Die Bedienung
Die Bedienung des Polar M200's findet über zwei Tasten - eine links, eine rechts - statt. Auf dem Display sieht man die Uhrzeit gemeinsam mit dem Datum. 
Mit der rechten Taste kann man sich durch das Menü ("Training", "Aktivität", "Historie", "Meine Herzfrequenz" und "Eingaben") klicken. Das Training startet man einfach indem man die rechte Taste drei Sekunden gedrückt hält und ein Trainingsprofil auswählt. 
Die meisten Einstellungen wie z. B. "Nicht stören", Alarme oder Aktivitätsziele müssen in der Polar Flow App vorgenommen werden und werden dann per Synchronisation auf den M200 übertragen. Unter dem Menüpunkt "Eingaben" können Flugmodus und Smart Notifications direkt ein- und ausgestellt werden.
Mit der rechten Taste kommt man immer wieder zurück zur Uhrzeit-Anzeige. Ebenso beendet man das Training, indem man die Taste drei Sekunden gedrückt hält. 


Training mit dem M200
Wenn man ein Trainingsprofil (Laufen, Krafttraining, Body and Mind, etc.) ausgewählt hat, kann man mit dem Training beginnen.
Während dem Training wird die Zeit und die Herzfrequenz angezeigt. Ebenso kann man sich verschiedene Runden und die Distanz anzeigen lassen.
Bei mir hat das GPS schnell Signal bekommen und beim Training sowohl draußen als auch drinnen immer gut funktioniert!

Einen Überblick über das Training erhält man, indem man auf dem Polar M200 "Historie" auswählt. Hier sind die letzten Trainingseinheiten aufgeführt und man kann sie noch einmal einsehen.




Mein Fazit
Ich persönich bin totaler Fan von allem, was mein Training aufzeichnen kann. Mich motiviert ein Tracker am Arm immer zu noch mehr Bewegung im Alltag! An dem Polar M200 mag ich besonders, dass er unkompliziert ist und die Synchronisation mit der App schnell über Bluetooth funktioniert. 
Man kann schnell das Training starten und auf dem Display werden währenddessen alle wichtige Daten auf einen Blick angezeigt.
Die Herzfrequenzmessung ist relativ genau, nur manchmal liegt sie unter dem Wert, allerdings habe ich das Gefühl, dass dies an meinem dünnen Handgelenk liegt. Die Herzfrequenz wird zwar nicht 24 Stunden aufgezeichnet, allerdings kann man sie sich immer anzeigen lassen, wann man möchte - nicht nur während dem Training. 
Was mich allerdings stört, ist die Größe der Uhr. An meinen dünnen Handgelenken wirkt sie ziemlich sehr groß und ein wenig klobig. 

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Alle Angaben ohne Gewähr!

Den Polar M200 habe ich von Polar im Rahmen des Testzeitraums kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.
Trotzdem teile ich in diesem Erfahrungsbericht meine persönliche Meinung mit.

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