Freitag, 13. Oktober 2017

Trink Dein Wasser! [*Werbung]

Die wichtigsten Elemente, die der menschliche Körper benötigt sind Sauerstoff, Flüssigkeit und Nahrung. Ohne diese drei Elemente würde jeder Mensch früher oder später sterben.
Doch bei der Flüssigkeitszufuhr sparen viele Menschen. Dabei bestehen 50 - 60 % des menschlichen Körpers aus Wasser, das sind bei mir - ich wiege derzeit 55 kg - beispielsweise immerhin 27,5 - 30 Liter [1]




Wie viel sollst Du trinken?
Ein Erwachsener sollte ca. 1,5 Liter Wasser pro Tag trinken und auf keinen Fall weniger als einen Liter [2]. Der Flüssigkeitsbedarf kann jedoch durch viele Einflüsse, wie warme Temperaturen, sportliche Aktivitäten, Krankheiten oder Medikamente, erhöht werden [1]. Bist Du sportlich aktiv, solltest Du 0,5 - 1 Liter Wasser pro Stunde Sport zusätzlich trinken [2].


Funktionen von Wasser im Körper
Der menschliche Körper benötigt Wasser, um eine Vielzahl an körperlichen Funktionen aufrechtzuerhalten [1]
  • Das Wasser löst die Bestandteile der Nahrung und hilft so bei der Verdauung.
  • Der Körper schützt sich vor Überhitzung, in dem Wasser über die Haut verdunstet.
  • Das Blut und die Lymphe transportieren die Nährstoffe zu ihren Wirkungsorten. Stoffwechselendprodukte werden über die Niere ausgeschieden. 
  • Bandscheiben, Menisci und Knorpel werden mit Hilfe des Wassers elastisch gehalten.
  • Bei vielen Stoffwechselvorgängen im Körper ist Wasser der Reaktionspartner. 

Wenn die Flüssigkeit fehlt... 
Symptome bei Wassermangel können bereits bei einem Mangel von einem Liter auftreten. Der Wassermangel kann sich durch Durst, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwäche, Übelkeit oder Krämpfe zeigen. Wird der Wassermangel immer höher, kann es zu Schwindel, starken Kopfschmerzen, Atemnot, verringertes Blutvolumen und Gehunfähigkeit kommen. Im schlimmsten Fall kann er sogar zum Tod führen [1].



Tipps um mehr zu Trinken
  1. Trinke direkt nach dem Aufstehen ein bis zwei Gläser Wasser.
  2. Trinke zu jeder Mahlzeit mindestens ein Glas Wasser.
  3. Dokumentiere Dein Trinkverhalten (z. B. in einer App wie "Lifesum" oder "Mein Wasser").
  4. Lass Dich erinnern - entweder per Wecker oder per App (z. B. "Mein Wasser" oder "Trink!Wasser").
  5. Wenn Dir Wasser nicht schmeckt, mische es mit Saft. Aber verwende für die Schorle immer mehr Wasser als Saft. 
  6. Achtung: 2 Liter COLA entsprechen nicht 2 Liter WASSER ;)

Mineralstoffe
Mineralstoffe sind Bau- und Reglersubstanzen im menschlichen Körper und daher lebensnotwendig für ihn. Diese werden über verschiedene Nahrungsmittel und über Getränke, wie z. B. Mineralwasser, aufgenommen [1]

Ein Auszug aus den Mineralstoffen und den Bedarfsempfehlungen der DGE [1]

Jetzt wende mal Deinen Blick der Mineralwasserflasche des Hersteller Deines Vertrauens zu oder - wenn Du Leitungswasser trinkst - sieh Dir die Trinkwasseranalyse Deines Wohnortes an. Würdest Du mit einer Wasseraufnahme von 1,5 Litern auf die Werte oben kommen? 

Wasseranalyse Heidelberg - Wasserwerk Entensee [3]

In der Uni trinke ich fast ausschließlich Leitungswasser und blicke ich auf die Trinkwasseranalyse, ist mein Kalzium- und Magnesium Bedarf beispielsweise bei weitem nicht gedeckt. Schaue ich nun meine Ernährung an, esse ich zwar Käse und trinke Milch, worin Kalzium enthalten ist. Magnesium ist z. B. in grünem Gemüse enthalten, das ich ebenfalls esse. Mein täglicher Bedarf ist aber - zumindest regelmäßig - davon nicht gedeckt. 
Viele machen sich täglich Gedanken über ihre Makronährstoffe (Eiweiß, Kohlenhydrate, Fett), allerdings bleiben die Mineralstoffe oft unbeachtet, dabei gibt es Nahrungsergänzungsmittel, die auf einfache Art und Weise helfen, den Bedarf an Mineralstoffen zu decken. 


Nahrungsergänzungsmittel mit Mineralien - MineraLiquid®
Um aus Deinem Leitungswasser mineralisiertes Trinkwasser herzustellen, gibt es Nahrungsergänzungsmittel mit Mineralien, wie das von MineraLiquid®. Mit drei Pumphüben pro Liter kannst Du damit Dein Leitungswasser mit wichtigen Mineralstoffen ergänzen. 


Mit diesem Zusatz an Mineralstoffen fällt es mir leichter, gemeinsam mit meiner Nahrung, auf meinen Tagesbedarf zu kommen.
Außerdem schonst Du die Umwelt, in dem du keine Plastikflaschen mehr kaufen musst, sondern einfach eine Glasflasche verwenden kannst. Zusätzlich sparst Du Geld, denn 250 ml MineraLiquid® kosten 7,50€ und die Flasche reicht für ca. 83 Liter Wasser. 

Ich hoffe, ich konnte Dich ein wenig für Dein Trinkverhalten sensibilisieren und Deine Blick etwas auf Deinen Bedarf an Mineralstoffen lenken. 


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Bei diesem Blogpost handelt es sich um eine bezahlte Kooperation mit MineraLiquid® und ist daher als Werbung gekennzeichnet.

Alle Angaben ohne Gewähr.
Bild 1, 2 und 7 sind auf www.pixabay.com unter Creative Commons CCO als Public Domain veröffentlicht.
Alle Bilder gehören mir und dürfen nicht ohne meine schriftliche Einverständnis kopiert, verbreitet oder bearbeitet werden.

Ein großes Dankeschön geht an meinen Freund Dominik für die Korrekturen und Anregungen :) 

Literatur:
[1] Luppa, D., Worm, N., Brieske,  A. und Prinzhausen, J. (2015): Lehrbrief Ernährungstrainer/in B-Lizenz. Saarbrücken: BSA-Akademie.
[2] Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (2014): Richtig trinken - fit bleiben. Verfügbar unter: Richtig trinken - DGE-MedienService [gesehen am: 12.10.2017]
[3] Stadtwerke Heidelberg (2013): Wasserversorgung in Heidelberg. Verfügbar unter: https://www.swhd.de/de/Energie-und-Wasser/Wasser/__attic__20161202_165522__Wasserqualitaet/Rechte-Seite/Trinkwasser-Flyer.pdf [gesehen am: 12.10.2017]

Samstag, 7. Oktober 2017

Eine Woche Ägypten - eine Woche im Club Magic Life Kalawy



Der Flug mit FlyEgypt
Um 8:45 Uhr sollten wir vom Flughafen in Baden-Baden starten. Mit einer Verspätung von 20 Minuten ging es dann tatsächlich los und nach 4 Stunden landeten wir in Hurghada. Unser Rückflug startete dagegen 20 Minuten zu früh und wir kamen nach 4 1/2 Stunden Flugzeit in Baden-Baden an.
Das Personal von FlyEgypt war freundlich und sprach teilweise Deutsch. Essen und Trinken konnte käuflich erworben werden, umsonst gab es nur stilles Wasser - es empfiehlt sich also etwas zu Essen einzupacken. Das Flugzeug war in einem mittelmäßigen Zustand und Beinfreiheit war definitiv ein Fremdwort. Für die Länge der Flüge war der Komfort schon eher grenzwertig, aber wir haben den Boden zwei Mal sicher erreicht. 



TUI Magic Life Kalawy
Ich war schon in vielen Hotels und einigen Magic Life Clubs, aber dieser ist mit Abstand der beste Club und eines der schönsten Hotels, in denen ich je war! Die Anlage liegt mitten in der Wüste und die Transferzeit dort hin beträgt ca. 90 Minuten. Sie ist 117.000 m² groß und die 537 Zimmer sind auf der gesamten Anlage in Zimmerblocks verteilt [1]. Es ist ein wahnsinnig schöner Club und es bleibt kein Wunsch offen.
Unser Zimmer war sehr groß und wir schauten direkt auf das Meer. Das Bad war super schön, das Bett bequem, der Fernseher empfing deutsche Sender und im Kühlschrank befanden sich Wasser-, Sprite- und Cola-Flaschen, die bei Bedarf jeden Tag kostenfrei nachgefüllt wurden. 

Unser Zimmer und der Ausblick

Essen und Trinken 
Essen kann man im Club eigentlich rund um die Uhr. Zwischen Frühstück, Mittagessen und Abendessen, gibt es Snacks an verschiedenen Bars. Mittagessen kann man wahlweise im Hauptrestaurant oder am Strand. Es gibt vier verschiedene Spezialitätenrestaurants, in welchen einem ein 5-Gänge-Menü serviert wird. Je ein Besuch pro Restaurant ist im All-inclusive-Abgebot enthalten und es lohnt sich! Es ist einfach nochmal etwas anderes, als jeden Abend Buffet zu essen.
Getränke bekommt man ebenfalls rund um die Uhr an diversen Bars im Club verteilt. Außerdem wird man überall bedient, selbst am Strand und Pool.


5-Gänge-Menü im Spezialitätenrestaurant "Mai Thai" 


Pool, Strand und Riff
Es gibt in der Anlage fünf Pools. Zwei Activity Pools, an welchen verschiedene Aktivitäten wie Aqua Cycling und Wasserball stattfinden. Einen Rutschenpool mit drei Wasserrutschen, einen Kinderpool und einen Pool zum Entspannen.
Der Strand ist sehr weitläufig und liegt an einer Lagune, die durch ein Riff vom offenen Meer getrennt ist. Daher gibt es kaum Wellen und das Wasser ist schön klar. Schon hier sieht man ganz ohne Taucherbrille verschiedene Fische.
Ein Steg führt direkt zum Riff und dort kann man Tauchen und Schnorcheln. Die Unterwasserlandschaft ist atemberaubend schön und man sieht beim Schnorcheln so viele tolle Fische, Pflanzen und Schildkröten in allen Größen, Farben und Formen.
Ich war leider nur an zwei Tagen Schnorcheln, da es an den anderen Tage ziemlich windig war und bei roter Flagge wollte ich nicht ins Meer.



Sport
Im Angebot gibt es 25 verschiedene Sportkurse von Aerobic und Indoor Cycling über Trampoline Jumping und Kangoo Jumps bis hin zu Yoga und Pilates - hier findet jeder einen Kurs! 
Das Kursangebot konnte ich leider auch nicht wirklich nutzen, da ich zu Beginn des Urlaubs ziemlich erkältet war. Am letzten Tag besuchte ich eine Yoga-Stunde und diese war mehr gewollt als gekonnt - alle Power-Kurse, die ich jedoch mitbekommen hatte, sahen ziemlich gut aus.
Zusätzlich gibt es Angebote wie Volleyball und Shuffleboard vom Entertainment-Team.
Das Fitnessstudio ist ein, mit Strohdach überdachtes, Outdoor-Gym und für ein Hotelfitnessstudio super gut mit relativ neuen Geräten ausgestattet. Dort habe ich es immerhin an drei Tagen hingeschafft und ich könnte mich an das Training unter freiem Himmel wirklich gewöhnen. Der Cardio-Bereich ist in einem klimatisierten Raum nebenan.
An der Wassersportstation kann man Surfbretter, Kanus und Stand-Up Paddlboards leihen. Stand-Up Paddling war auf der Lagune echt toll und hat mir auch nach dem dritten Mal noch sehr viel Spaß gemacht. 
Zusätzliche, kostenpflichtige Angebote sind Reiten und Quad fahren. Ebenso kann man Tauchkursen buchen und Schnorchelausrüstung leihen.



Animation und Abendprogramm 
Die Animation bekommt man nur mit, wenn man will. Also, wenn man entweder zum Programm geht oder sich am Activity-Pool aufhält. 
Das Abendprogramm startet fast jeden Abend um 21:30 Uhr mit einer Show und geht um 22:30 Uhr mit verschiedenen Möglichkeiten weiter: jeden Tag kommt ein anderer Film im Open-Air Kino am Strand, dazu findet meistens parallel eine sportliche Aktivität wie Nacht-Volleyball/ -Fußball/ -Bogenschießen statt und als dritte Möglichkeit gibt es Live-Musik auf der Lobbyterrasse.
Zu den Shows kann ich nur sagen: Hut ab! Klar, Magic Life stellt eigene Tänzer ein, aber dafür sind die Shows qualitativ sehr gut. Allerdings sind es fast nur Tanzshows mit Akrobatik- und Gesangseinlage einzelner Animateure.


"Wie kannst Du nach Ägypten fliegen?"
Länder wie Ägypten leben vom Tourismus und warum sollte ich diesen dort nicht unterstützen?
Man ist heutzutage nirgendwo sicher. Weder auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, noch am Strand von Tunesien. Ich war an beiden Orten schon und ich würde immer wieder hingehen.


Fazit
Eine Woche ist auf jeden Fall zu kurz, wenn man bedenkt, dass alleine fast zwei Tage für die An- und Abreise draufgehen und 90 % aller Ägypten-Urlauber bis zu drei Tagen mit Magen-Darm-Problemen flachliegen. [2] 
Möchte man tolle Shows, ein Korallenriff direkt vor der Haustür, ein riesiges Sportprogramm, ein Fitnessstudio, das nicht nur aus einer Hantelbank besteht und leckeres Essen bei warmen Temperaturen an fast 365 Tagen im Jahr, dann ist man im Magic Life Kalawy richtig. 


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Alle Angaben ohne Gewähr.
Alle Bilder gehören mir und dürfen nicht ohne meine schriftliche Einverständnis kopiert, verbreitet oder bearbeitet werden. 

Literatur:
[1] TUI Magic Life (2017): Club Details. Verfügbar unter: https://www.magiclife.com/de/de/cluburlaub/aegypten/kalawy/club-details/?1=&gclid=EAIaIQobChMIre_t7Jff1gIVQ7XtCh3S3QCIEAAYASAAEgI78vD_BwE [gesehen am: 05.10.2017]
[2] Dr. Melzer, M. (2017): Reisedurchfall: Was tun? Verfügbar unter: https://www.apotheken-umschau.de/Durchfall/Reisedurchfall-Was-tun-349025.html [gesehen am: 02.10.2017]

Samstag, 23. September 2017

5 Gründe für den Saunabesuch

Über 5 Mio. Menschen besuchen regelmäßig die Sauna. [1] Die Motivation der Saunabesucher ist meist ganz unterschiedlich. Die einen gönnen sich regelmäßig einen ganzen Wellnesstag in der Saunalandschaft, für die anderen gehört der Saunagang nach dem Training einfach dazu.
Falls Du zu den über 43 Mio. Menschen gehörst, die nie in die Sauna gehen [1], nenne ich Dir hier 5 Gründe, warum Du vielleicht doch mal einen Saunabesuch ausprobieren solltest.  



1. Entspannung
Durch die Wärme in der Sauna entspannen sich die Muskeln und Verspannungen können sich lösen. Außerdem kann man in der Ruhephase nach dem Saunagang entspannt im Ruheraum liegen oder sitzen. Da in den meisten Saunalandschaften darauf geachtet wird, dass sich die Besucher in den Ruhebereichen still verhalten, kann man hier perfekt runterkommen. Daher eignen sich Saunabesuche nach einem stressigen Tag super zur Entspannung.

2. Regeneration
Die Wärme in der Sauna sorgt für eine bessere Durchblutung der Muskulatur. Dies fördert die Regeneration und somit können Saunabesuche nach dem Training Muskelkater vorbeugen.

3. Stärkung des Immunsystems
Der Wechsel zwischen warmen und kalten Temperaturen stärkt den Organismus und das Immunsystem. So wird der Körper durch regelmäßige Saunagänge widerstandsfähiger gegen Erkältungen und Infekte.

4. Reinigung der Haut
Durch die Hitze in der Sauna öffnen sich die Hautporen. Dies kann dazu führen, dass verstopfte Poren frei werden und abgestorbene Hautschuppen abtransportiert werden. Saunagänge haben also einen reinigenden Effekt auf die Haut.

5. Schwitzen ist gesund
Abgesehen von der in Punkt 4 angesprochenen Hautreinigung, fördert das Schwitzen den Abtransport schädlicher Stoffe aus dem Körper.




Na, wenn diese 5 Gründe kein Grund sind, mal einen Besuch in der Sauna zu wagen oder (wenn Du schon ab und zu in die Sauna gehst) mal wieder der Sauna einen Besuch abzustatten!

Gehst Du regelmäßig in die Sauna? Wenn ja, warum? Wenn nein, welche Bedenken hast Du?
Lass es mich in den Kommentaren wissen :)


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Alle Angaben ohne Gewähr.
Ich übernehme keine Haftung für gesundheitliche o. ä. Probleme vor, während oder nach des Saunabesuches.
Beide Bilder sind auf www.pixabay.com unter Creative Commons CC0 als Public Domain veröffentlicht. 

Literatur:
[1] Statista (2017): Anzahl der Personen in Deutschland, die in der Freizeit in die Sauna oder ins Dampfbad gehen. Verfügbar unter: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/171135/umfrage/haeufigkeit-des-besuchens-von-sauna-und-dampfbad-in-der-freizeit/ [gesehen am: 23.09.2017]


Donnerstag, 14. September 2017

Wie findest Du die richtige Gesundheits-App?

Gesundheits-Apps gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Das Marktvolumen lag 2013 bereits bei 2,5 Mrd. US$ und wird 2017 auf 26 Mrd. US$ geschätzt. [1]
Manche dieser Apps sind sinnvoll und nützlich, andere eher weniger - und doch nutzt sie fast jeder Zweite. [2]
In einem Blockseminar diese Woche habe ich mich in einer Gruppenarbeit drei Tage mit Gesundheits-Apps beschäftigt und da ich nun meine Hausarbeit über dieses Thema schreibe, werde ich mich noch intensiver in das Thema hineinarbeiten. 
Doch wie findest Du überhaupt die richtige Gesundheits-App? 
In diesem Blogpost möchte ich dafür sensibilisieren, genauer hinzusehen!




So findest Du die richtige Gesundheits-App für Dich:


1. Ziel und Zweck definieren

Die Vielfalt der Gesundheits-Apps ist riesig. Eine einheitliche Definition gibt es für diese (noch) nicht. Es gibt beispielsweise Apps zum Kalorientracken, für Fitness-Übungen und es gibt medizinische Apps, die Informationen zu Krankheitsbildern liefern oder an die Einnahmen von Tabletten erinnern.

Daher mache Dir vorher klar: 

  • Welches Ziel möchtest Du mit der Gesundheits-App verfolgen? 
  • Welchen Zweck soll sie haben? 


2. Informationen

  • Woher kommen die Informationen der App und gibt es Quellenangaben? 
  • Sind die Informationen der App wissenschaftlich fundiert? 
  • Von wann ist der Stand der in der App enthaltenen Informationen?


3. Entwickler

  • Gibt es Informationen zu den Entwicklern? 
  • Gibt es ein schnell auffindbares Impressum und Hinweise zum Thema Datenschutz? 
  • Findest Du Kontaktpersonen falls technische Probleme oder inhaltliche Fragen aufkommen?


4. Finanzierung und Kosten

  • Wie finanziert sich die App und wer sind die Sponsoren?
  • Gibt es eine kostenlose Version zum Ausprobieren?
  • Kommen während der Nutzung Kosten auf Dich zu (z. B. durch In-App-Käufe oder Abonnements)?


5. Kontrolle und Reflexion

Es gibt im Bereich Gesundheits-Apps (noch) kaum Kontrollen, daher ist es wichtig, selbst zu reflektieren. Es gibt beispielsweise Apps, die angeblich den Blutdruck und die Herzfrequenz messen können. Solche Angaben solltest Du kritisch beleuchten und Dich fragen, was ein Smartphone ohne Zusatzgeräte leisten kann und wie genau solche Ergebnisse sein können.
HeathOn hat einen Ehrenkodex mit sieben Kriterien für Gesundheits-Apps erstellt. Die meisten der bereits genannten Aspekte sind in ihm enthalten. Leider haben noch sehr wenige Apps das HealthOn-Siegel erreicht. 


Schaut man genauer hin und auch mal hinter die Fassade der über 100.000 Gesundheits-Apps auf dem Markt, kommt man zu erschreckenden Ergebnissen. Wir haben diverse Apps genauer angeschaut und bei vielen nicht nur vergeblich nach einem Impressum oder einer Kontaktperson bei inhaltlichen Fragen gesucht, sondern auch nach einem Entwickler, der etwas mit Gesundheit am Hut hat.
Der Blick hinter die Kulissen lohnt sich also und die kritische Betrachtung sowieso!

Nutzt Du Gesundheits-Apps und wenn ja - warum? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

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Beide Bilder sind auf www.pixabay.com unter Creative Commons CC0 als Public Domain veröffentlicht.

Quellen: 
[1] Sachverständigenrat für Verbraucherfragen (2016): Digitale Welt und Gesundheit. eHealth und mHealth - Chancen und Risiken der Digitalisierung im Gesundheitsbereich. Verfügbar unter: http://www.telemedallianz.de/pdf/studien/01192016_Digitale_Welt_und_Gesundheit.pdf [13.09.2017]

[2] Bitkom Research (2017): Jeder Zweite nutzt Gesundheits-Apps. Verfügbar unter: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Fast-jeder-Zweite-nutzt-Gesundheits-Apps.html [13.09.2017]

Sonntag, 3. September 2017

5 Yoga-Mythen und die Wahrheit darüber


Wenn Du noch nie Yoga gemacht hast, habe ich nun zuerst eine Frage an Dich: Wie stellst Du Dir eine Yogastunde vor?   

Barfuße, im Kopfstand ohm'ende Frauen in bunten und weiten Flatterhosen? 
Das sind einige der meist genannten Vorurteile: barfuß, Kopfstand, ohm'en oder singen, Frauen, Flatterhosen, Hippies - und so weiter.

Vorurteile sind vollkommen in Ordnung, aber oft - gerade, was Yoga angeht - einfach total unbegründet.

Wenn ich erzähle, dass ich Yogastunden gebe, sind die Reaktionen entweder super positiv oder genau das Gegenteil. In diesem Post habe ich 5 Yoga-Mythen niedergeschrieben, denen ich im Alltag immer wieder begegne - vielleicht findest Du Dich in der ein oder anderen Aussage sogar wieder und lässt Dich eines Besseren belehren :)


Es folgen 5 Yoga-Mythen:

1. "Yoga ist einfach nichts für mich!"
Diese Aussage kommt unfassbar oft. Meistens sogar von Menschen, die noch nie einen Fuß in eine Yogastunde gesetzt haben.
Wenn sie von Menschen kommt, die schon eine oder mehrere Yogastunden hinter sich haben, dann ändert sich allerdings immer noch nicht die Tatsache, dass man nicht pauschalisieren kann. "Yoga ist einfach nichts für mich!" kann man ungefähr gleichsetzen mit der Aussagen "Sport ist nichts für mich!" - man kann nicht alles über einen Kamm scheren, denn es gibt fast so viele Yoga-Richtungen, wie es Sportarten gibt. Und deshalb: probiere verschiedene Yoga-Richtungen aus und wenn Du danach noch immer der Meinung bist, dass Yoga nicht Dein Ding ist, dann gibt es noch andere Methoden zum Entspannen und Deinen Körper zu kräftigen.


2. "Für Yoga muss ich beweglich sein!"
Für Yoga musst Du nicht beweglich sein, denn Yoga hilft Dir dabei, beweglich zu werden!
Und ein kleiner Tipp am Rande: Verrenkungen, nach denen Du Deinen Körper erst einmal entknoten musst, kommen in Anfängerkursen nicht vor. Das macht man wenn dann in den fortgeschrittenen Kursen oder die Leute machen es extra für Bilder.


3. "Nur Frauen machen Yoga!"
Hier mal eine kurze Reise in die Geschichte des Yogas nach Indien: dort durften viele Jahre nur Männer Yoga praktizieren - es ist also ursprünglich ein "Männer-Ding".
Viele Profi-Sport-Teams, u. a. auch die Fußball-Nationalelf, machen Yoga (und übrigens auch Faszientraining). [1]


4. "Yoga ist langweilig und nicht anstrengend!"
Dass Yoga ziemlich anstrengend sein kann, merkt jeder in seiner ersten Yogastunde. Yoga entstand vor ca. 5000 Jahren in Indien und ist also schon ziemlich alt. Viele Fitnessübungen - gerade die, mit dem eigenen Körpergewicht - kommen ursprünglich aus dem Yoga. Plank und Liegestütz - das sind nur zwei Beispiele, die in jeder Yogastunde enthalten sind. Yoga bringt einem schneller ins Schwitzen, als man gucken kann. Durch viele verschiedene Übungen und immer wieder veränderte Abfolgen wird es nie langweilig.


5. "Die Spiritualität ist nichts für mich!"
Yoga hat einen ganz eigenen Blick auf die Welt und diese ist spirituell. Es gibt Yoga-Richtungen, die mehr oder weniger spirituell sind. Zusätzlich kommt es immer auf den Yogalehrer an, wie viel er die Spiritualität in eine Stunde mit einfließen lässt und wie spirituell er selbst ist. Ich mache es beispielsweise immer sehr von meiner Gruppe abhängig, die vor mir steht. Jeder Yogalehrer handhabt die Spiritualität anders und so bist auch wieder Du an der Reihe, denn die richtige Yoga-Richtung und den richtigen Yoga-Lehrer kannst nur Du für Dich selbst finden.



Vielleicht hast Du den ein oder anderen Mythos schon einmal gehört oder sogar selbst geglaubt! Ich hoffe, ich konnte Dir ein bisschen weiterhelfen und Dir den Weg in eine Yoga-Stunde erleichtern.

Kennst Du noch weitere Yoga-Mythen? Schreibe sie in die Kommentare, ich gehe gerne darauf ein :)


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Quellen: 
[1] Stork, S. (2015): So hilft Yoga sogar der Fußball-Nationalmannschaft. Online unter: https://www.welt.de/sport/fitness/article146661716/So-hilft-Yoga-sogar-der-Fussball-Nationalmannschaft.html

Sonntag, 20. August 2017

Warum ich Sport treibe und darüber blogge...

Im Rahmen ihrer Blogparade fragen Lotta und Schorsch von TRI IT FIT bei Fitnessbloggern nach: "Warum treibt Ihr Sport?" - Äh, wie? Ich bin schließlich Fitnessblogger, da stellt sich diese Frage eigentlich gar nicht - oder doch? Es lohnt sich definitv, darüber nachzudenken.



#storytelling
Sport und ich - das ist so eine Sache. In einer anderen Blogparade habe ich es schon anklingen lassen: jahrelang war der einzige Sport in meinem Leben das Reiten. Mit neun Jahren habe ich damit angefangen und ab 14 hielt ich mich mehrmals wöchentlich stundenlang im Stall auf.
Als ich mit 16 in der Kinderbetreuung im Fitnessstudio meines Onkels begonnen habe zu arbeiten, war Fitness als Sport für mich noch ganz weit weg. Erst mit 18 begann ich mich (und dazu wurde ich eher genötigt) auf die Trainingsfläche zu wagen und der Kinderbetreuung den Rücken zu kehren. Zu dieser Zeit begann ich mit dem Krafttraining und mit 19 machte ich schließlich meine Fitnesstrainer B-Lizenz. Dieser folgten bis zu dem heutigen Tag sieben weitere Lizenzen und der Gang ins Fitnessstudio ist nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken.



Krafttraining & Yoga
Die Sportarten, die ich momentan selbst betreibe sind Krafttraining und Yoga.
Hätte mir vor zehn Jahren einer gesagt, dass ich irgendwann sechs Mal die Woche ins Fitnessstudio gehen und mindestens zwei Mal pro Woche Yoga machen würde, hätte ich ihn vermutlich für verrückt erklärt und ihm einen Gang zum Psychotherapeuten nahegelegt.
Allerdings ist das heute tatsächlich Fakt. Ich gehe sechs Mal die Woche trainieren und mache mindestens zwei Mal pro Woche Yoga. Zusätzlich kommen noch mindesten fünf Kurse, die ich wöchentlich gebe, hinzu.



Und um zur eigentlichen Frage zurückzukehren: 
Warum mache ich Sport?

1. Es tut mir gut!
Das Krafttraining hat meine Körperhaltung verbessert und meine Rückenschmerzen, die ich mit 17 wegen meiner falschen Haltung hatte, kamen nicht wieder.
Yoga hilft mir Migräne vorzubeugen und zusätzlich meine Haltung zu verbessern.

2. Es macht mir Spaß!
Andere müssen sich ins Fitnessstudio quälen, ich muss mich dazu quälen, ein Training ausfallen zu lassen. Mir machen meine Sportarten einfach Spaß und ich verbringe gerne Zeit im Studio. 

3. From skinny to strong!
Ich war schon immer dünn, ich bin schon immer schmal und zierlich. Mit dem Krafttraining habe ich inzwischen fast 9 kg zugenommen und bin muskulöser geworden.
Mir gefalle ich so auf jeden Fall besser :)

4. Mehr Selbstliebe durch Yoga!
Während ich früher in Selbstzweifeln fast erstickt bin, hat mich Yoga heute zu mir selbst gebracht und hilft mir dabei, mich jeden Tag mehr so anzunehmen, wie ich bin.



... und das Bloggen?
Ich habe mit diesem Blog November 2014 gestartet und nach wenigen Monaten habe ich aus verschiedenen Gründen wieder alle Posts, die ich bisher veröffentlicht hatte, gelöscht.
Richtig begonnen habe ich im Dezember 2015 in Thailand - dank viel Mut-Zuspruch von meiner besten Freundin (Gruß und Kuss <3) - und seither ist das Bloggen meine Leidenschaft, die ich ebenso wie den Sport, nicht mehr in meinem Leben missen möchte.
Ich habe das noch nie gemacht, um Geld damit zu verdienen oder "groß rauszukommen", sondern weil ich gerne schreibe und es zu wenige richtige Informationen über Fitness und Ernährung im Internet gibt. Das möchte ich ändern!



Und jetzt bist Du dran! Warum treibst DU Sport? 
Lass es mich in den Kommentaren wissen :)


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Montag, 14. August 2017

Die erste Fitness Blogger Konferenz

#FiBloKo 2017
Am Wochenende (12. - 13.08.2017) fand in Hannover die FiBloKo, die erste Fitnessbloggerkonferenz in Deutschland, statt. Und ich war dabei!



Warum braucht die Fitnessblogger-Szene ihre eigene Konferenz?
Nun, das Rad wurde nicht neu erfunden, Bloggerkonferenzen gibt es einige. Ebenfalls gibt es für Nischenblogs, wie Food-Blogs oder Fashion-Blogs, Konferenzen. Aber für die Nische "Fitness" gab es bisher keine Konferenz.

Die Zahl der Menschen in den Fitnessstudios wächst, ebenso wie das Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil - und dieser geht nicht ohne Bewegung und Ernährung. Jedoch suchen sich viele Menschen die Informationen aus dem Internet. Wer im Bereich Fitness und Gesundheit googelt, kommt nicht mehr an Blogs vorbei - und das gilt auch für alle anderen Bereiche bzw. Branchen.
Dass Blogs tot sind und sie von keinem mehr gelesen werden, wurde schon vor Jahren behautet und naja: es gibt sie noch immer bis heute. Aber das nur am Rande.

Irgendwann kam das Thema einer Konferenz in der Fitness Blogger Facebookgruppe zur Sprache und dann nahm es Jahn von fitvolution.de in die Hand. Nach und nach wurden Standort, Datum und genauere Programmplanung bekannt und irgendwann konnte man sich dann tatsächlich anmelden.



Was macht man auf einer Fitnessblogger-Konferenz?
Diese Frage habe ich mehrfach gestellt bekommen. Ich persönlich habe mich angemeldet, um endlich die Leute zu treffen, die ich nur aus dem Netz kenne und deren Blogs ich lese. Außerdem habe ich mich auf den Austausch mit anderen Fitness Bloggern gefreut und mir erhofft, neue Dinge zu erfahren, um mich und meinen Blog weiterzuentwickeln.

Aber nun zu den Fakten. Auf der #FiBloKo gab es:
  • Vorträge über sehr unterschiedliche Themen von verschiedenen Speakern:
    • Warum die Fitness Blogger Szene eine eigene Konferenz braucht (Jahn von fitvolution.de)
    • Wie Du Dir erfolgreich eine treue Facebook-Fanbase aufbaust (Torsten von ausdauerblog.de)
    • Erfolgsstory Influencer Kooperation: Zwischen Branding und ROI (Simon von der blogfoster GmbH)
    • Sei einzigartig - finde, liebe und lebe Deine USP (Jan
    • Der schnelle Weg zu einem Produkt, das Deine Leser von Dir kaufen wollen (Dominik von dotzauerinstitut.de)
    • Warum Du es Dir heute nicht mehr leisten kannst, nicht evidenzbasiert zu bloggen (Frank von taegerfitness.de)
    • Optimales Zeitmanagement für Blogger (Nadin von eiswuerfelimschuh.de)
    • Kritische Betrachtung von Influencer Marketing - Wirst Du Deiner Verantwortung als Influencer gerecht? (Florian von u. a. Frech & Freundlich Creative)
  • Diskussionsrunden rund um Blogs, Influencer, Kooperationen und Social Media
  • persönlicher Austausch mit Unternehmen
  • Workshops mit einer Auswahl an Speakern 
    • SEO für Deinen Blog und was Du beim Verlinken beachten solltest (Andreas von ABAKUS Internet Marketing
    • Schritt für Schritt Dein (erstes) eigenes digitales Produkt entwickeln (Dominik von dotzauerinstitut.de
    • Erstelle ein richtig gutes Mediakit für mehr und bessere Kooperationen (Nadin von eiswuerfelimschuh.de)
    • Bessere Recherche - Kernaussagen mit wenigen Aussagen validieren (Frank von taegerfitness.de)
    • Erschaffe schnell viel Facebook Content, mit dem Deine Follower interagieren wollen (Torsten von ausdauerblog.de)
  • gemeinsames (freiwilliges) Abendprogramm
  • eine Yoga-Session mit Nadin   
  • Zeit für Austausch
  • Goodies von Sponsoren 




Und wie wars?
Da Hannover von mir nicht gerade um die Ecke ist, bin ich mit mit Daniel von Daniels FuN Coaching schon am Freitag angereist. Gemeinsam gingen wir mit Torsten (ausdauerblog.de), Lotta und Schorsch von tri-it-fit.de Abendessen und danach machten wir uns auf den Weg zur Location, um Jahn beim Aufbau unter die Arme zu greifen.

Die beiden Konferenztage vergingen wie im Flug. Und es waren MEGA coole zwei Tage! Ich habe interessante Vorträge gehört, an inspirierenden Workshops teilgenommen, nette Gespräche geführt und tolle Menschen kennengelernt.

Ich fand es toll, sich austauschen zu können und einfach die Menschen hinter den Blogs kennenzulernen. Wir waren eine kleine Gruppe von ca. 35 Leuten, was natürlich für den Aufwand, den Jahn hatte viel zu wenig ist, aber so ist man wirklich mit jedem ins Gespräch gekommen und unter uns war es vollkommen egal, ob ein Blog 100 oder 100.000 Aufrufe im Monat hat. Jeder kann etwas dazulernen oder neue Dinge erfahren. Es war eine entspannte Atmosphäre unter Gleichgesinnten und ich habe mich direkt wohlgefühlt - obwohl ich fast niemanden "richtig" kannte. 
Meiner Meinung nach ist gerade unter Bloggern der Austausch super wichtig und was eignet sich dafür mehr, als ein Treffen mit anderen Bloggern derselben Nische und Leidenschaft?
Ich bin auf jeden Fall in den zwei Tagen gewachsen und habe viel dazu gelernt!
Ich freue mich auf nächstes Jahr!

Hut ab, Jahn und alle, die Dich unterstützt haben - nächstes Jahr geht es dann weiter, mit mindestens der doppelten Anzahl an Teilnehmern :)

Foto: Olli von Eiswuerfel im Schuh Fotografie


Wen ich noch nicht genannt habe:

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Samstag, 29. Juli 2017

Erfahrungen mit dem Polar A370



Erster Eindruck
Mein erster Eindruck von dem Polar A370 war super. Ich habe mich für den Polar A370 entschieden, da ich unbedingt einen Tracker wollte, der regelmäßig meine Herzfrequenz misst und er sieht an meinem dünnen Handgelenk nicht ganz so klobig aus, wie viele andere Tracker.
Ich habe ihn mir in S bei Amazon bestellt und 199,95 € gezahlt.
Nachdem ich den Akku geladen, ihn am PC eingerichtet und mir eine Display-Anzeige ausgesucht hatte, ging es los.



Der Polar A370 - die Funktionen
Der Polar A370 ist mit einem Farbdisplay ausgestattet und zeigt im Menü neben der Uhrzeit die Tageszusammenfassung (Schlaf, Training, Übersicht Herzfrequenz), die Einstellungen und man kann manuell verschiedene Sportprofile wählen, um sein Training zu starten.
Er zählt Schritte, Kalorien und misst 24/7 die Herzfrequenz. Zudem ist er wasserdicht, kann die Benachrichtigungen vom Handy anzeigen und meldet sich, wenn man sich zu lange nicht bewegt hat.
Geschwindigkeit und Distanz kann der Polar A370 am Handgelenk messen, GPS funktioniert dagegen nur in Verbindung mit dem Smartphone.
Den Polar A370 gibt es in verschiedenen Farben und Größen. Ich habe ihn in weiß und bestelle mir vermutlich noch ein anderes Armband dazu.



Training mit dem Polar A370
Ein Training startet man ganz einfach, indem man den Menüpunkt "Training" auswählt und dann über das entsprechende Sportprofil das Training startet. Die Sportprofile kann man über die PolarFlow-App oder über die Homepage synchronisieren.
Während des Trainings werden die aktuelle Herzfrequenz, die Herzfrequenz-Zonen, die Trainingszeit, die Uhrzeit und die verbrauchten Kalorien angezeigt. Beendet man das Training, kommt die Trainingszusammenfassung mit durchschnittlicher und höchster Herzfrequenz und der Prozentsatz der Fettverbrennung direkt aufs Display.



Fazit
Ich finde den Polar A370 als Tracker immer noch zu groß für mein Handgelenk, aber er ist die beste Option momentan. Ansonsten bin ich zufrieden. Ich finde, dass die Herzfrequenz manchmal zu niedrig ist, aber das ist meistens nur für kurze Momente der Fall, dann pendelt sie sich wieder ein.
Die Schlafanalyse finde ich super interessant, ebenso die Übersicht der niedrigsten und höchsten Herzfrequenz am Tag.
Der Akku hält bei mir - ohne Smart Notifications und bei täglichem Training von durchschnittlich zwei Stunden - ungefähr drei bis vier Tage, allerdings lädt der Akku auch schnell wieder auf.

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Dienstag, 11. Juli 2017

Buchrezension: Kurvendiskussion von Iris Nepomuck [*Werbung]

Die erste Buchrezension auf meinem Blog und dann gleich zu solch einem Buch! Wie beginnt man da? 
Ich saß lange vor dem geöffneten Laptop und einem "leeren Blatt" auf dem Bildschirm. Irgendwann habe ich einfach mit der Autorin begonnen. Denn, obwohl das Buch nur eine Teilbiografie ist, ist es für mich dennoch die Autorin, die Einblicke in ihr Leben zulässt und das Buch mit ihren persönlichen Erlebnissen und Gedanken prägt.



Die Autorin
Iris Nepomuck wurde 1981 geboren und wuchs in einem kleinen Dorf nahe der niederländischen Grenze auf. Mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern lebt die sportliche und naturverbundene Autorin auch heute noch in ihrem Heimatdorf.
Während der Schwangerschaft mit ihrem Sohn entdeckte sie das Schreiben für sich und verarbeitete in einer teils biografisch geprägten Geschichte die heute bewältigte Lebenskrise und die Essstörung, von der sie als junge Frau betroffen war. [1]


Klappentext
"Was möchtest du einmal werden, wenn du groß bist?"
"Ich!"
Julia ist 19, als sie erkennt, dass sie seit Jahren in einer Illusion lebt. Gefangen in der Welt zwischen Hungern und Erbrechen, beginnt sie den härtesten Kampf ihres Lebens. [1]




Meine Rezension & Fazit
Im Buch erzählt die Protagonistin Julia ihrer schlafenden Mutter ihre Geschichte. Es ist in zwei Teile gegliedert - der erste Teil handelt von der Zeit in Therapie 2001 und der zweite Teil größtenteils von der Ehe und Schwangerschaft 2008/ 2009. Beide Teile sind im Tagebuch-Stil geschrieben und lassen den Leser somit sehr gut an dem teilhaben, was in Julia vorgeht.
Zwischen den beiden Teilen gibt es einen Mittelteil, in dem Julia die Jahre zwischen den Tagebuchaufzeichnungen kurz in eine paar Seiten zusammenfasst.
Das Buch ist schonungslos und ehrlich geschrieben. Es erzählt den Weg einer jungen Frau durch die wohl schwierigsten Jahre ihres Lebens.
Das Buch ist trotz der ernsten Thematik erfrischend geschrieben und man kann es "in einem Rutsch" durchlesen. Während mir an der einen Stelle vor Schrecken die Luft weg blieb, brachte es mich an der anderen Stelle zum Lächeln.
Mich hat es an vielen Stellen - besonders im Mittelteil - sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. Ich habe großen Respekt vor der Autorin, den Lesern - auch, wenn es eine Teilbiografie ist - so tiefe Einblicke in ihr Leben und ihre Geschichte zu geben.
Meiner Meinung nach spricht es jeden Menschen an, denn es geht nicht nur um die Essstörung der Protagonistin, sondern auch um Selbstliebe, Ehrlichkeit, Akzeptanz, Einsicht und Selbstreflexion. 
Besonders schön finde ich auch die Nachricht, die die Autorin am Ende ihren Lesern mit auf dem Weg gibt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, denn an irgendeiner Stelle findet sich in diesem Buch jeder wieder und es kann bestimmt dem ein oder anderen sogar in seiner Lebenslage helfen!

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[1] Nepomuck, I. (2017): Kurvendiskussion. Vechta: Geest-Verlag.
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Alle Bilder gehören mir und dürfen nicht ohne meine schriftliche Einverständnis kopiert, bearbeitet oder veröffentlicht werden.

Das Buch habe ich von Iris Nepomuck kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. 

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Donnerstag, 29. Juni 2017

3 Tage Detox - die DeliCleanse Saftkur [*Werbung]



"Warum machst du eine Saftkur?"
Diese Frage habe ich sehr oft gestellt bekommen - ungefähr genauso oft wie die Frage "Machst du das um abzunehmen?" - nein, ich möchte nicht abnehmen.
Ich habe vor einigen Jahren schon einmal eine Saftkur gestartet, allerdings habe ich damals alle Säfte selbst zubereitet und ich bin schon am ersten Abend gescheitert. Ich habe die Säure der Säfte nicht vertragen und mir ging es auch so überhaupt nicht gut damit.
Aus diesem Grund wollte ich mich unbedingt mal an eine "richtige" bzw. "organisierte" Saftkur wagen und daher war ich besonders neugierig, als ich, auf meiner Yogaausbildung im Yoga-House in Stuttgart, Nina von DeliCleanse kennengelernt habe. Wir kamen ins Gespräch und bald stand die Zusammenarbeit.
Ob Detoxkuren sinnvoll oder nicht sinnvoll sind, darüber kann man sich streiten. Ich persönlich bin der Meinung, dass sie helfen können, in eine gesunde Ernährung zu starten oder sich wieder auf die eigene Ernährung zu fokussieren.


Für mich gab es mehrere Gründe, eine Saftkur zu starten: 

  • Ich hatte in letzter Zeit das Gefühl, dass meine Ernährung nicht mehr stimmt und ich habe viel zu viele Süßigkeiten gegessen. Die Saftkur sollte somit wieder ein "Neuanfang" zur Fokussierung auf meine Ernährung sein.
  • Mein Kaffee-Konsum ist seit diesem Semester enorm gestiegen. Während ich in Südafrika fast keinen Kaffee getrunken habe, war ich vor meiner Saftkur bei 3-5 Tassen am Tag. 
  • Seit ich die Pille abgesetzt habe, hatte ich immer wieder Phasen, in denen meine Haut für mich persönlich eine Katastrophe war - dagegen sollen Detox-Kuren helfen.
  • Drei Tage ohne feste Nahrung - geht das überhaupt? Nach meinem Scheitern bei meinem Versuch vor ein paar Jahren, wollte ich es noch einmal wagen und sehen, ob ich dieses Mal durchhalte. 



Die Saftkur von DeliCleanse - Activator Cleanse
Die Saftkur dauert drei Tage und die Zutaten sind alle aus biologischem Anbau und kaltgepresst.
Der Cleanse beinhaltet 6 Säfte pro Tag und jeder enthält 475 ml Saft.
Alle Säfte sind mit Nummern versehen und diese trinkt man nacheinander.

1 - Ginger & Lime (Wasser, Zitrone, Agave, Limette, Ingwer)
2 - Spicy Apple (Apfel, Ingwer, Zitrone, Cayenne)
3 - Karma Carrot (Karotte, Orange, Kukuma)
4 - Ruby Roots (Orange, Karotte, Rote Beete)
5 - Power Green (Apfel, Gurke, Romana, Spinat, Zitrone, Basilikum)
6 - Cashew MilQ (Wasser, Cashewnuss, Dattel, Himalaya Salz)

Meine Lieblingssäfte davon sind: Ginger & Lime und Spicy Apple!





Ablauf
Ich glaube den "perfekten Zeitraum" für die Saftkur gibt es nicht. Mein Terminkalender ist so voll, dass es wirklich schwierig ist drei Tage zu finden, an denen ich die Saftkur durchziehen konnte - ohne Essens-Verabredungen.
Es ist empfohlen, die Woche vor der Saftkur den Konsum von Fleisch und Milchprodukten zu reduzieren. Für mich kein Problem, Fleisch esse ich sowieso wenig und meine Milch im Müsli oder Kaffee habe ich durch Mandelmilch ersetzt.
Zwei Tage vor der Kur habe ich Fleisch, Fisch und Milchprodukte komplett aus meiner Ernährung gestrichen. Auf Zucker und Kaffee habe ich weitestgehend verzichtet.
Informationen zum genauen Ablauf und zur Vorbereitungs-Phase findest Du auch hier.


Tag 1
Der erste Tag verlief wirklich gut. Ich hatte frei und habe den ganzen Tag Dinge für die Uni erledigt. Über den ganzen Tag verteilt habe ich meine, mit Nummern versehenen, Säfte getrunken und dazwischen Tee oder stilles Wasser. Hunger hatte ich immer mal wieder und um die Mittagszeit hätte ich wirklich gerne etwas gegessen, aber es war für mich machbar durchzuhalten und auch nachts konnte ich gut schlafen.


Tag 2
Vor dem zweiten Tag hatte ich ein bisschen Bammel. Ich habe schon sehr viele Saftkuren anderer Blogger verfolgt und viele berichteten von Kopfschmerzen am zweiten Tag. Da ich sowieso anfällig für Migräne bin, machte mir das ein bisschen Sorgen. Aber ich hatte weder Kopfschmerzen noch Migräne - mir ging es gut.
Morgens habe ich einen Reha-Kurs gegebene, für den ich mich nicht weniger fit gefühlt habe, als sonst und dann war ich den restlichen Tag in der Uni. Da kamen dann die ersten Fragen: "Was trinkst du da?" "Willst du abnehmen?" "Darf ich trotzdem neben dir essen?" usw. - und ja, das Essen der anderen war nicht gerade hilfreich.
Gegen Abend bekam ich tatsächlich leichte Kopfschmerzen, aber das war kurz vor dem Schlafengehen und ansonsten ging es mir gut.


Tag 3
Am dritten Tag wachte ich mit Migräne auf, was allerdings auch mit dem Wetterwechsel zusammenhing. Nach einer zweiten Runde Schlaf und einer Tablette ging es mir wieder gut und ich konnte meinen Tag wie gewohnt verbringen.
Abends gab ich ohne Probleme meinen Faszien-Kurs und danach war ich noch auf einem Geburtstag, auf dem es Pizza und Eis gab - da war mein Durchhaltevermögen gefragt.
Und dann waren die drei Tage auch schon wieder vorbei.




Fazit
Ich habe durchgehalten und mir ging es die drei Tage (bis auf die Migräneattacke an Tag 3) gut. Ich hätte nicht gedacht, dass mir Essen und Kaffee so fehlen wird und ich habe mich wirklich sehr auf feste Nahrung gefreut!
Am Tag danach hatte ich nicht das Verlangen, alles in mich hineinzustopfen, ich hatte nicht mal das Verlangen, unbedingt Kaffee trinken zu müssen.
Körperlich habe ich mich fit gefühlt, meine Kurse konnte ich ohne Probleme trotzdem geben und auch in der Uni war alles gut. Auf Krafttraining habe ich die drei Tage verzichtet, da ich momentan einen ziemlich harten Trainingsplan habe und ich in diesem die Gewichte definitiv hätte reduzieren müssen. Aber drei Tage auf das Training zu verzichten, das kann man schon mal machen, ganz abgesehen davon, dass der Montag sowieso mein "Rest-Day" war.
Ich habe in den drei Tagen - welch Überraschung - abgenommen, aber die Kilo sind, sobald ich wieder normal esse, wieder drauf.
Meine Haut ist in den drei Tagen definitiv besser geworden, was mich auf jeden Fall sehr freut!

Alles in allem war es eine sehr interessante Erfahrung und es macht wirklich stolz, wenn man es durchgehalten hat! Außerdem lernt man das Essen dadurch wieder zu schätzen.


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Die Saftkur habe ich von DeliCleanse kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen, um sie zu testen.

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