Mittwoch, 6. Januar 2016

Thailand 27.12.15 - 13.01.16 - Teil 2

Flug: Bangkok - Phuket
Unser Transfer zum Flughafen startete um 6.10 Uhr. Ich persönlich hatte nachts dank Jetlag ca. zwei Stunden geschlafen und war dementsprechend fit. 
Am Flughafen angekommen, ging zum Glück alles total schnell. Einchecken, Passkontrolle, Handgepäckskontrolle, Warten am Gate (freies WLAN ist echt top), Einsteigen.
Wir sind mit einer Tochtergesellschaft von Thai Airways geflogen: Thai Smile. 
Können wir nur empfehlen! 
Nachdem wir die Flughöhe erreicht hatten gab einen kleinen Snack: Zwei kleine Stücke Kuchen und Wasser, dazu Tee bzw. Kaffee oder Säfte. 



2. Stopp: Khao Lak - Haadson Resort
Nachdem unsere Koffer direkt am Anfang  kamen und wir unseren Transfer-Fahrer schnell gefunden hatten, fuhren wir ca. 1 1/2 Stunden zu unserem Hotel.
Dort angekommen bekamen wir einen Welcome-Drink und nachdem wir uns etwas in der Anlage umgeschaut hatten, konnten wir auch schon auf unser Zimmer. 
Das Resort ist wirklich überwältigend! Alles ist naturbelassen und man fühlt sich als würde man mitten im Dschungel wohnen - ein Paradies! 


Vom Hunger getrieben schauten wir uns nach etwas zu Essen um und fanden ein schönes Restaurant direkt am Strand, in dem wir Reis bzw. Nudeln mit Hähnchen aßen. 
Anschließend machten wir einen kleinen  Strandspaziergang und legten uns an den Pool. 
Leider gibt es keinen Supermarkt, den man zu Fuß erreichen kann, in der Nähe des Resorts, also liehen wir uns die kostenlosen (alten) Hotelräder und düsten damit zum nächsten Supermarkt. Dort kaufen wir einen Sixer Wasser und schaffen es auch ohne umgefahren zu werden wieder zurück.

Tag 2: 
Das Frühstück ist genauso traumhaft wie das gesamte Resort. Es gibt alles was das Herz begehrt - von Pancakes über eine Auswahl an Obst bis hin zu Reis mit Hähnchen. Sogar ein Omlette mit Inhalten nach Wahl kann man sich braten lassen! 


Vollgegessen ging es ab an den Strand und nachdem wir nicht mehr rumliegen wollten, machten wir einen kleinen Spaziergang - der Strand ist kilometerlang und alles andere als überlaufen! 
Um 14.15 Uhr kam ein Reiseleiter vorbei der uns über unsere Weiterreise, Ausflüge die man buchen konnte und Dinge vor Ort informierte. 
Gegen 19 Uhr ging es los mit dem Silvesterprogramm bzw. -buffet (war bis auf die Getränke bei unserer Buchung enthalten). 


Wir wurden mit einem Begrüßungscocktail empfangen, zu unserem Tisch geführt und als alle da waren begann das Buffet. Es bot wirklich ALLES was es an thailändischen Spezialitäten gibt. Von der Vorspeise bis zum Nachtisch waren die Speisen traditionell und sehr lecker.


Während wir aßen startete auch ein Entertainmentprogramm, welches aus traditionellen thailändischen Tänzen, Spielen und Karaoke bestand. 


Um kurz vor 24 Uhr bekam jeder ein Glas Champagner und wir gingen zum Strand. Um 24 Uhr starteten überall am ewig weiten Strand Feuerwerke und es wurden Laternen steigen gelassen. Es war eine atemberaubende Atmosphäre und ein wunderbares Erlebnis!


Tag 3: 
Da es Neujahrsmorgen war, gab es bis 11 Uhr Frühstück (sonst bis 10 Uhr), aber wir waren schon ziemlich früh wach. Nach dem Frühstück legten wir uns erst an den Strand und dann an den Pool. Um 14 Uhr fuhren wir mit dem kostenlosen Hotelshuttle in die Stadt und gingen dort shoppen, etwas essen und in den Supermarkt Wasser kaufen. 
Unser Tag endete mit einem Abendessen am Strand und einem kleinen Spaziergang.

Tag 4:
Wie begannen den Tag wie die vorherigen: gingen frühstücken und legten uns an den Strand. 
Um 14 Uhr fuhren wir mit dem Hotelshuttle zum Markt. Er findet 3 Tage in der Woche (Montag, Mittwoch, Samstag) ca. 1,5 km vor Khao Lak Stadt statt. An Essen findet man dort alles, was das Herz begehrt, ebenso wie an Kleidung, Taschen und Fakeprodukten.
Gestärkt und kaputt vom Herumlaufen fuhren wir gegen 16.30 Uhr zurück zum Hotel. 
Dort angekommen legten wir uns an den Pool und gingen anschließend in einem nahegelegenen Restaurant Abendessen.

Tag 5:
Nach dem Frühstück wurden wir von unserem Hotelshuttle zum nahegelegenen Elefantencamp gefahren. Wir waren wohl die einzigen, die um diese Zeit eine Tour gebucht hatten, also hatten wir unseren Elefantenführer für uns. Wir wurden zusammen auf einen Elefanten gesetzt und schon ging die Reise los. Wir ritten durch Palmenwälder und Kautschukplantagen bis hin zu einem See.


Dort konnten wir uns ausziehen und wir setzten uns im Bikini auf unsere Elefantendame und sie stürzte sich in die Fluten. 


Aber es war wirklich ein tolles Erlebnis auf dem Rücken eines so großen Tieres zu sitzen und vor allem mit ihm zu baden! Ich werde mich nicht rechtfertigen, warum wir auf einem Elefanten geritten sind, ich sage nur soviel: er wurde weder an einem Seil gezogen (lief frei) oder geschlagen, noch wurde er in einem kleinen Käfig gehalten. Die Haltung vieler Elefanten (generell die Tierhaltung) in Thailand lässt leider oftmals zu wünschen übrig, da sollte man es sich wirklich zwei Mal überlegen wo und ob man die Touristenattraktion annehmen möchte!

Tag 6:
Nach dem Frühstück schnappten wir uns die beiden Hotelfahrräder und machten mithilfe einer Landkarte einen kleinen Ausflug zu einem der vier Wasserfälle, die es in der Nähe unseres Resorts gibt. Wir fuhren zu dem, der uns am nächsten war und brauchten ca. eine halbe Stunde pro Weg. Dort angekommen machten wir ein paar Bilder und genossen den Ausblick auf die unberührte Landschaft. Wir waren die einzigen Touristen, die dort waren und auch die einzigen, die wir auf dem Weg gesehen haben.


Den restlichen Tag verbrachten wir am Strand und am Pool. Mittags holten wir uns als Snack einen Hähnchenspieß an einem der (leider am Hotel wenig vorhandenen) Straßenstände und abends aßen wir in einem nahegelegenen Restaurant.

Tag 7:
Den letzten Tag gingen wir entspannt an. Wir starteten mit einem kleinen 'Foto-Shooting' am Strand, gingen dann gemütlich frühstücken und legten uns anschließend an den Strand. 
Nachmittags wechselten wir von den Liegen am Strand zum Pool und konnten dort ein bisschen im Schatten liegen.

Fazit Khao Lak:
Khao Lak ist einer der Orte an denen der Tsunami 2004 am meisten Schaden angerichtet hat. Zu sehen ist davon nichts mehr, es ist schließlich auch schon 11 Jahre her. Einzig und allein Warnschilder bzw. Evakuierungshinweise erinnern an die Gefahr. Wer mag kann eines der vielen Tsunami-Memorials besuchen. Man kann sich kaum vorstellen, dass an dieser traumhaften Stelle der Welt durch eine Naturkatastrophe so viel Zerstörung und Unglück ausgelöst wurde. 
Wir haben unsere Zeit im Haadson Resort sehr genossen, weil es wirklich ruhig und sehr entspannend war. Am Strand waren wir immer fast alleine und unser Silvesterabend war wirklich wunderschön! Für uns haben 7 Nächte aber auch gereicht, weil nach einer Zeit wird es einem vermutlich auch irgendwann langweilig. Wir haben so gut wie jeden Tag einen Ausflug gemacht und uns tat es auch mal gut zu 'chillen'. 
Für Pärchen- oder Hochzeitsreisen lohnt es sich bestimmt auch länger und da können wir das Haadson Resort nur wärmstens empfehlen, denn man fühlt sich wirklich wie im Paradies!


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