Freitag, 29. Januar 2016

Stress abbauen

Im Rahmen meiner Ausbildung zur Entspannungstrainerin wurde ich, mal wieder und wie es der Name schon sagt, mit dem Thema der Entspannung konfrontiert. 

Beobachtet man, wie sich die Kurspläne der unterschiedlichen Fitnessanbieter in den letzten Jahren verändert haben, fällt einem auf, dass nach und nach immer mehr Kurse zur Stressbewältigung und Entspannung Einklang in die Fitnessstudios gefunden haben.
Doch woher kommt diese Entwicklung?

Einer der Gründe ist, dass der Stress immer mehr zunimmt. Stress im Beruf, Stress in der Schule, Stress in der Uni, Stress im Alltag, Stress in der Familie, Stress in der Freizeit - die Liste lässt sich beliebig weiterführen.
Ständig 'auf Trapp' zu sein, ist in unserer Gesellschaft vollkommen normal und noch schlimmer: es wird von einem erwartet! Überall heißt es mindestens 110% geben. Das fängt morgens im Büro an und hört auch zuhause nicht auf. 
Da wundert es keinen, dass psychische Krankheiten immer mehr zunehmen. Ich habe nach meinem Abitur ein halbes Jahr Bundesfreiwilligendienst in der Allgemeinpsychiatrie gemacht. Dort hatten wir Patienten mit Burnout, die zum Teil jünger waren als ich - und ich war damals 19 Jahre alt.
Es sollten einen also nicht nur die Zahlen die einen die WHO oder die Krankenkassen vorlegen aufrütteln, meist reicht auch ein Blick in den Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis.

Zur Ruhe kommen
Wann setzen wir uns einmal hin und tun nichts? Ohne nebenbei am Handy durch Facebook scrollen oder fern zu schauen - einfach nichts tun. Man neigt immer dazu viele Dinge gleichzeitig zu machen. Während man seine Lieblingsserie schaut, isst man zu Abend und schreibt gleichzeitig noch mit Freunden auf What's App. Warum sich nicht mal bewusst hinsetzen und "nur" zu Abend essen? Oder sich auf's Sofa setzen, das Handy weglegen und "nur" die Lieblingsserie schauen? Oder viel mehr: sich einfach nur auf das Sofa setzen und nichts tun?
In einer Gesellschaft, in der es von einem erwartet wird immer Vollgas zu geben und immer mehr als perfekt zu sein, können das viele nicht mehr. Die meisten wissen nicht, was sie in der Zeit - und sind es nur 10 Minuten - mit sich anfangen sollen.


Sport als Entlastung 
Schauen wir uns den Biorhythmus des Menschen an.
Das Grundmuster besteht aus Aktivierung und Erholung. Aktivierung bedeutet Leistungsbereitschaft und Anspannung und ist auf das Kampf- und Fluchtverhalten zurückzuführen. Erholung dagegen ist die Wiederherstellung, also Enspannung und Schlaf.
Im Optimalfall wechseln sich Aktivierung und Erholung im Rhythmus ab.
Nun seien wir ehrlich, ein Bürojob ist wohl kaum mit dem Kampfverhalten unserer Vorfahren gleichzusetzen. Die körperliche Belastung in unserm Alltag ist im Laufe der Zeit deutlich weniger geworden. Allerdings ist das Problem unseres Organismus, dass er nicht zwischen körperlicher und psychischer Belastung unterscheiden kann. Haben wir negative Gefühle wie Angst, Frust oder Ärger ist unser Körper im "Fluchtprogramm" also in der Aktivierung.


Wenn man den ganzen Tag angespannt und gestresst im Büro saß, hat man oft den Drang, sich bewegen zu müssen - man geht zum Sport. Eine Stunde Krafttraining, danach noch eine halbe Stunde auf den Crosstrainer und schon fühlt man sich viel besser. Die ganze Spannung fällt von einem ab.  Aber man muss direkt weiter, denn die Familie wartet.
Man erlebt Sport als Entspannung.
Für Personen, die allerdings den ganzen Tag unter Spannung stehen, immer auf die Uhr schauen müssen und immer 'auf dem Sprung' sind, wird Sport daher oft - auch unterbewusst - mit etwas negativem verbunden, was man eben in seine Tagesplanung mit einbauen "muss".
Unter diesen Umständen ist es tatsächlich nicht diese Art von Entspannung, die im menschlichen Biorhythmus als Erholung gilt. Der Körper steht immer mehr unter Dauerspannung.
Verbindet man Sport mit positiven Gefühlen, kann die unnötigie Energie im Körper damit abgebaut werden und er wird dadurch belastbarer und widerstandsfähiger.


Kurse zur Entspannung
Wenn du merkst, dass du durch deinen Alltag immer mehr unter Spannung stehst, hast du in deinem Fitnessstudio bestimmt die Möglichkeit, an einem Entspannungskurs teilzunehmen. Oft gibt es Angebote wie Progressive Muskelrelaxion oder autogenes Training. In diesen Kursen lernst du ganz bewusst, deinen Körper zu entspannen und je öfter du daran teilnimmst, desto leichter fällt es dir, zu entspannen. Auch kannst du dir dort einige Übungen "abschauen". Wenn du dich dann bei der Arbeit oder zuhause gestresst fühlst, kannst du dich ein paar Minuten hinsetzen, die Augen schließen und die ein paar der Übungen nachmachen. Schon kannst du wieder mit neuer Energie und etwas erholter weiterarbeiten.
Andere Entspannungskurse die gerne im Fitnessstudio angeboten werden sind z.B. Stretch & Relax, Yoga oder Qi Gong.
Wenn du keine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio hast und daher zu keinem der genannten Kurse gehen kannst, kannst du dir im Internet Körper- oder Phantasiereisen anhören. Es kann sein, dass du sie dir ein paar Mal anhören und mitmachen musst, bis du dich richtig darauf einlassen kannst, aber wenn es klappt, können sie dir super helfen, zu entspannen.

Und: einfach mal etwas öfter hinsetzten und nichts tun :)

Danke an Simone, für die Fotos :)

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Mittwoch, 20. Januar 2016

Rezept: Hühnchen-Ei-Salat


Zutaten:
1 Ei
120g Hähnchenbrust
4 Cocktailtomaten
1 Stückchen Salatgurke
1 TL Magerquark oder Joghurt
1 TL Balsamico
1 TL Olivenöl
Salz & Pfeffer


Zubereitung:
1) Ei abkochen und Hähnchenbrust in Streifen anbraten. Abkühlen lassen.
2) Ei, Hähnchen, Tomaten und Gurke kleinschneiden und mischen.
3) Das Dressig aus Quark/ Joghurt, Essig und Öl anmachen. Mit Salz und Pfeffer würzen und über den Salat geben.

Montag, 18. Januar 2016

Migräne - das Gewitter im Kopf

Dieser Blogpost wird sehr persönlich, aber ich wollte mich unbedingt zu dem Thema äußern, da es mir sehr am Herzen liegt.

Vorgeschichte
Die erste Migräneattacke bekam ich mit 16 Jahren. Meine Mama hat erkannt was los war, da sie selbst seit ihrer Schwangerschaft 2-3 Mal im Jahr Migräneattacken hat. 
Ab diesem Tag kamen die Attacken bei mir 1-3 Mal die Woche. Was der Auslöser war und warum plötzlich die Migräne kam, weiß ich bis heute nicht. Aber es blieb mir keine andere Wahl, als damit umzugehen zu lernen. 

Migräne allgemein
''Die Migräne (von altgriechisch ἡμικρανία hēmikrānía ‚halber Schädel‘) ist eine neurologische Erkrankung, unter der rund 10 % der Bevölkerung leiden. Sie tritt bei Frauen etwa dreimal so häufig auf wie bei Männern und hat ein vielgestaltiges Krankheitsbild. Dieses ist bei Erwachsenen typischerweise gekennzeichnet durch einen periodisch wiederkehrenden, anfallartigen, pulsierenden und halbseitigen Kopfschmerz, der von zusätzlichen Symptomen wie ÜbelkeitErbrechen, Lichtempfindlichkeit (Photophobie) oder Geräuschempfindlichkeit (Phonophobie) begleitet sein kann. Bei manchen Patienten geht einem Migräneanfall eine Migräneaura voraus, während der insbesondere optische oder sensible Wahrnehmungsstörungen auftreten. Es sind aber auch motorische Störungen möglich. Die Diagnose wird nach Ausschluss anderer Erkrankungen als Ursachen üblicherweise mit Hilfe einer Anamnesegestellt.'' 
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Migräne)

Meine Ärztereise
Ich machte eine Reihe von Ärzten durch, um zu sehen, ob die Migräne einen anderen Grund hatte, als einen neurologischen. 
Ich wechselte meine Pille zu einer niedriger dosierten, dann zu einer ohne Östrogene, ich bekam eine Knirscherschiene und meine Augen wurden kontrolliert. 
Zusätzlich war ich mehrmals bei verschiedenen Osteopathen und bei einer Heilpraktikerin, die mir meinen Atlas-Wirbel korrigierte.
Als nichts half, kam der Besuch bei einer Neurologin. Es wurde ein EEG (Gehirnstrommessung) und ein MRT gemacht. Das MRT wurde bei mir ein paar Wochen später noch einmal wiederholt. Beim EEG wurde Migräne diagnostiziert, beim MRT wurde zum Glück nichts außergewöhnliches gefunden. 
Meine Neurologin forderte mich auf, Migränetagebuch zu führen und Magnesiumpräperate zu nehmen. Zusätzlich verschrieb sie mir ein Schmerzmittel. 

Attacken und Medikamente
Ich habe Migräne ohne Aura. Wenn ich Migräneattacken bekomme, kann ich es eine gewisse Zeit aushalten, doch es wird im Verlauf der Zeit immer schlimmer und irgendwann muss ich mich dann in mein Bett legen und schlafen. 
Ich habe weniger Probleme mit Geräuschen (Ausnahmen gibt es immer), eher bin ich licht- und geruchsempfindlich und mir ist sehr übel.  
Bis heute versuche ich meine Migräne mit Ibuprufen und Paracetamol in den Griff zu bekommen. 
Es gibt Tage, an denen wirkt eine Paracetamol bzw. Ibu, an anderen wirkt die doppelte Menge und wieder an einem anderen Tag wirkt nichts außer schlafen. 
Oft ist mir so übel, dass ich nicht schlafen kann. Dann kann ich auch keine Tabletten schlucken, da ich mich sowieso jede halbe Stunde übergeben muss. 
Die Übelkeit bekomme ich einigermaßen mit MCP-Tropfen in den Griff. Manchmal wirkt auch das SEA-Band (hilft gegen Übelkeit generell, also auch Reiseübelkeit, Morgenübelkeit, etc.).
Meine Attacken sind meistens am nächsten Tag wieder weg. Es kommt aber auch vor, dass ich z.B. an einem Tag links den Migräneschmerz habe und am nächsten Tag ist er auf die rechte Seite gewandert. 

Ernährung, Sport, Schlaf
Oft habe ich gelesen, dass es für Migränepatienten wichtig ist, einen regelmäßigen Schlaf und Essrhythmus zu haben. Ich muss sagen, dass meine Migräne während meines Bundesfreiwilligendienstes in der Psychiatrie (ich habe Früh-, Spät- und Nachtschicht gearbeitet) weder besser noch schlechter wurde, obwohl ich in der Zeit weder regelmäßig geschlafen, noch regelmäßig gegessen habe. Außerdem war ich in meinen Semesterferien im Winter und Sommer als Animateurin im Ausland und dort hatte ich alles andere als einen regelmäßigen Schlafrhythmus (geschweigedenn ausreichend Schlaf) und hatte weniger Attacken als zuhause. 
Ich habe im Sommer 2014 meine Ernährung umgestellt, nachdem ich eine 'Diät' gemacht habe. Diese 'Diät' lief folgendermaßen ab: Ich habe alle Nahrungsmittel, die sog.  Migränetrigger (Auslöser) sind, weggelassen und nacheinander einer nach dem anderen wieder in meine Essgewohnheiten eingefügt. So habe ich meine Trigger was Essen angeht rausgefunden. Die 'Diät' habe ich in dem Buch 'Migräne für Dummies *' gefunden - generell kann ich dieses Buch für jeden empfehlen, der Migräne(patienten) besser verstehen möchte. 
Ich trainiere 3-4 Mal pro Woche Kraft und versuche regelmäßig Ausdauereinheiten einzubauen. Wenn man den meisten Tipps glaubt, sollen Migräneattacken verringert werden, wenn man regelmäßig 30 min Ausdauersport betreibt.

Heute
Meine Attacken sind, seit ich mehr auf meine Ernährung achte, besser geworden. Heute kommen sie ca. einmal die Woche, was immernoch viel ist. Manchmal bekomme ich die Migräne in den Griff - manchmal nicht. 
Ich muss sagen, dass es bei mir viel mit Wetterumschwüngen zusammenhängt, denn im Urlaub am Meer oder wenn ich als Animateurin arbeite bekomme ich weniger Migräne.
Außerdem nehme ich meine Pille (abgesprochen mit meiner Frauenärztin) drei Packungen lange durch. In den Pillenpausen sind meine Migräneattacken besonders stark und ich kann an diesen Tagen kaum das Haus verlassen, da keine Medikamente wirken.

Die 'Anderen'
Ich muss sagen, ich bin sehr vielen Menschen begegnet, die die Migräneattacken akzeptieren und mir meine Ruhe lassen, wenn es soweit ist.
Leider gibt es auch sehr, sehr viele, die einen belächeln und meinen, man solle sich 'nicht so anstellen', andere Leute hätten schließlich auch Kopfschmerzen und würden trotzdem weiterhin normal am Leben teilnehmen. Bei einer solchen Reaktion kann man als Migränepatient nur den Kopf schütteln - es sind eben nicht 'nur' Kopfschmerzen.
Ich empfehle allen Angehörigen oder Freunden von Patienten, sich ebenfalls mit dem Thema auseinanderzusetzen, um die Krankheit besser zu verstehen. So kann man Hilfe statt zusätzliche Belastung sein.

Soviel zum Thema, das wars von mir :) 

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Donnerstag, 14. Januar 2016

Thailand 27.12.15 - 13.01.16 - Teil 3

Transfer: Khao Lak - Krabi
Nach einem letzten traumhaftem Frühstück am Strand wurden wir pünktlich um 12.00 Uhr vom Hotel abgeholt.
2 1/2 Stunden später fanden wir uns ca. 18 km von Krabi Stadt entfernt am Aonang Strand wieder. 

3. Stopp: Krabi - Aonang Villa Resort
Da es bei unserer Ankunft schon Nachmittag war, durften wir nach dem Einchecken sofort auf unser Zimmer. Das Hotel ist zum Teil sehr modern und unser Zimmer war riesig. Da wir unseren Balkon in Richtung Pool hatten, war es bei uns auch ziemlich ruhig und der Ausblick war gigantisch!


Nachdem wir ein bisschen ausgepackt hatten, machten wir einen Rundgang durch das Hotel und am Strand entlang.
Der Unterschied zu Khao Lak ist enorm, da es am Aonang erstens durch die Longtailboats extrem laut ist und zweitens einfach viel mehr Menschen dort sind. Außerdem gibt es keine Liegen und Schirme, also kaum Schatten. Am Strand entlang gibt es unzählige Massagen, die um die Hälfte billiger sind als in Khao Lak (200 - 300 tbh). Man wird alle paar Meter angesprochen und jede Massage-Frau bietet einem etwas anderes und besseres. Die Restaurants sind zum Teil doppelt so teuer als in Khao Lak, aber es gibt mehr Stände an der Straße, an denen man Obst, Shakes, Pancakes (die Bezeichnung Crêpes würde eher passen) und auch warme Speisen für wenig Geld kaufen kann. 

Tag 2: 
Das Frühstück ist auch hier toll, es gibt sowohl thailändisches als auch europäisches Frühstück und wieder eine Ei-Station an der man sich Omlette, Rührei oder Spiegelei braten lassen kann.
Nach dem Frühstück kam unsere Reiseleiterin, beantwortete uns Fragen und erzählte uns etwas über Ausflüge.
Danach legten wir uns an den Strand. Mittags schlenderten wir an der Straße durch die Läden und informieren uns über Ausflüge. 
Zum Abendessen holten wir uns am Strand Red Curry! 

Tag 3:
Als wir fertig gefrühstückt hatten, gingen wir zu einem der Massagehäuser und gönnten uns eine Thaimassage! Wir bezahlten für die einstündige Massage mit Kokosöl 150 tbh (statt 300 tbh) und sie war super gut! 
Mittags buchten wir unseren Ausflug für den nächsten Tag und gingen etwas essen. 
Ansonsten entspannten wir uns am Strand und Pool. 

Tag 4: Hong Island Tour
Um 8:30 Uhr wurden wir an unserem Hotel angeholt und zu dem nahegelegenen Pier gefahren. Nach einer halben Stunde Wartezeit ging es von dort aus weiter mit dem Speed Boad. 
Der erste Stopp war eine Felseninsel, auf der es keinen Strand gibt. Wir hielten 10 min und wer wollte, konnte vom Boot aus ins Wasser springen.
Dann ging es weiter zur Lading Island. Hier hatten wir ca. 45 min Aufenthalt und konnten schnorcheln und baden. Die Insel ist traumhaft schön, der Strand nicht lange, aber es waren nicht viele Touristen dort, also fand jeder ein Plätzchen. Im Wasser sind die Fische bis zu einem heran geschwommen, wirklich toll! 


Nachdem sich alle wieder auf dem Speed Boad eingefunden hatten, fuhren wir zur Pakbia Island. Auf dieser Insel wimmelte es nur so von Touristen - bei der traumhaften Kulisse ist das aber auch kein Wunder. Wir bekamen dort unser Mittagessen (Reis mit Hühnchen und Nudeln mit Gemüse) und nach einer halben Stunde fuhr unser Boot auch schon wieder ab. 


Auf dem Weg zur nächsten Insel legten wir einen Zwischenstopp in der Hong Island's Lagoon ein. Auch hier gibt es keinen Strand, aber das Wasser ist sehr niedrig. Wir blieben 15 min dort und konnten schwimmen und im Wasser herumlaufen.


Der letzte Halt war Hong Island - eine absolute Trauminsel! 
Der Strand ist weiß und das Wasser ist klar. Wir hatten fast zwei Stunden Zeit um zu schnorcheln und zu relaxen. Man kann zwischen den Fischen schnorcheln und man sieht viel, da das Wasser an jeder Stelle klar und nicht tief ist. 
Auf der Insel gibt es sogar einen Shop bzw. ein Restaurant, in dem man etwas essen und trinken kann. 


Gegen 16:15 Uhr wurden wir, nach einer Wartezeit von 20 min auf den Rücktransfer, wieder am Hotel abgesetzt. 

Wir hatten den Ausflug bei einer der etlichen Tourisinformation-Stände gebucht und so 1000 tbh mit ALLEM (Transfer, Boot, Nationalparkeintritt, Schnorchel-Equipment, Essen und Trinken) gezahlt. Das war fast die Hälfte von dem, was wir gezahlt hätten, wenn wir es bei unserem Reiseveranstalter gebucht hätten und wir waren mit unserer Tour super zufrieden. Zwischendrin waren die langen Wartezeiten echt nervig, aber ich bin mir fast sicher, dass alle Reiseveranstalter und Tourist Information Stände die selben Touren anbieten, da es der einzige Pier am Aonang ist und alle Touren dieselben Dinge beinhalten.

Tag 5:
Nach dem Frühstück fuhren wir mit dem Longtailboat zum Rai Leh Beach West. Die Fahrt dauerte ca. 10 min und es lohnt sich echt denn der Strand ist traumhaft schön! Der Sand ist fein und weiß und das Wasser sehr klar. Leider war er sehr überfüllt mit Menschen. Es gibt eine kleine Straße in der man shoppen kann und an jeder Ecke etwas zu essen findet. Wenn man am Ende der Straße weiter geht, kann man zum anderen Teil des Reh Lai Beaches laufen, der wohl noch länger ist.


Tag 6 & 7: 
Unsere letzten zwei Tage in Thailand gingen wir sehr entspannt an.
Wir frühstückten in aller Ruhe und dann verbrachten wir die Tage am Meer und Pool. 

Fazit Krabi/ Aonang:
Mit unserem Hotel und dem Strand waren wir zufrieden. Aonang eignet sich einfach gut, um von dort auf verschiedene Inseln oder zum Rai Leh Beach zu fahren. 
Wer nur Badeurlaub ohne Ausflüge machen möchte, sollte sich jedoch meiner Meinung nach lieber einen anderen Strand bzw. Ort aussuchen, da die Longtailboote am Strand wirklich sehr laut sind und der Strand nicht unbedingt der schönste Thailands ist. 


Flug: Krabi - Bangkok
Um 16.50 Uhr wurden wir vom Hotel angeholt und innerhalb von 30 min waren wir am Flughafen Krabi. 
Der Flughafen ist sehr klein und überschaubar, also ging alles ganz zügig.
Wir flogen mit Thai Airways International (Boeing 777) und die Flugzeit betrug genau eine Stunde.
Es wurde ein Snack (ein Sandwich mit Hähnchen und Käse, einer Apfeltasche und einem Saft) serviert, dazu Tee bzw. Kaffee und Wasser oder Softdrinks. 



Flug: Bangkok - Frankfurt 
Unser Gepäck wurde am Flughafen Bangkok durchgecheckt, also brauchten wir uns darum keine Sorgen zu machen. Auch mussten wir nicht mehr durch die Immigration-Kontrolle, wir hatten Thailand also quasi in Krabi schon 'verlassen', lediglich das Handgepäck wurde noch einmal kontrolliert.
Zwischen den Flügen hatten wir fast 3 Stunden Aufenthalt in Bangkok, aber da das Boarding bei A380-Flügen immer ziemlich früh beginnt, ging die Zeit doch einigermaßen schnell um.
Der Flug nach Frankfurt dauerte knapp zwölf Stunden. Da wir über Nacht geflogen sind war es etwas leichter zu schlafen, als beim Hinflug, allerdings sind zwölf Stunden trotzdem eine lange Zeit. 
Kurz nach dem Start gab es wieder eine warme Mahlzeit (Leberkäse mit Kartoffeln, Hähnchen mit Reis, Erdbeere-Schoko-Creme) und zwei m Stunden vor der Landung gab es Frühstück (Brötchen, Omlette mit Pilzen und Käse, Joghurt).  


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Mittwoch, 6. Januar 2016

Thailand 27.12.15 - 13.01.16 - Teil 2

Flug: Bangkok - Phuket
Unser Transfer zum Flughafen startete um 6.10 Uhr. Ich persönlich hatte nachts dank Jetlag ca. zwei Stunden geschlafen und war dementsprechend fit. 
Am Flughafen angekommen, ging zum Glück alles total schnell. Einchecken, Passkontrolle, Handgepäckskontrolle, Warten am Gate (freies WLAN ist echt top), Einsteigen.
Wir sind mit einer Tochtergesellschaft von Thai Airways geflogen: Thai Smile. 
Können wir nur empfehlen! 
Nachdem wir die Flughöhe erreicht hatten gab einen kleinen Snack: Zwei kleine Stücke Kuchen und Wasser, dazu Tee bzw. Kaffee oder Säfte. 



2. Stopp: Khao Lak - Haadson Resort
Nachdem unsere Koffer direkt am Anfang  kamen und wir unseren Transfer-Fahrer schnell gefunden hatten, fuhren wir ca. 1 1/2 Stunden zu unserem Hotel.
Dort angekommen bekamen wir einen Welcome-Drink und nachdem wir uns etwas in der Anlage umgeschaut hatten, konnten wir auch schon auf unser Zimmer. 
Das Resort ist wirklich überwältigend! Alles ist naturbelassen und man fühlt sich als würde man mitten im Dschungel wohnen - ein Paradies! 


Vom Hunger getrieben schauten wir uns nach etwas zu Essen um und fanden ein schönes Restaurant direkt am Strand, in dem wir Reis bzw. Nudeln mit Hähnchen aßen. 
Anschließend machten wir einen kleinen  Strandspaziergang und legten uns an den Pool. 
Leider gibt es keinen Supermarkt, den man zu Fuß erreichen kann, in der Nähe des Resorts, also liehen wir uns die kostenlosen (alten) Hotelräder und düsten damit zum nächsten Supermarkt. Dort kaufen wir einen Sixer Wasser und schaffen es auch ohne umgefahren zu werden wieder zurück.

Tag 2: 
Das Frühstück ist genauso traumhaft wie das gesamte Resort. Es gibt alles was das Herz begehrt - von Pancakes über eine Auswahl an Obst bis hin zu Reis mit Hähnchen. Sogar ein Omlette mit Inhalten nach Wahl kann man sich braten lassen! 


Vollgegessen ging es ab an den Strand und nachdem wir nicht mehr rumliegen wollten, machten wir einen kleinen Spaziergang - der Strand ist kilometerlang und alles andere als überlaufen! 
Um 14.15 Uhr kam ein Reiseleiter vorbei der uns über unsere Weiterreise, Ausflüge die man buchen konnte und Dinge vor Ort informierte. 
Gegen 19 Uhr ging es los mit dem Silvesterprogramm bzw. -buffet (war bis auf die Getränke bei unserer Buchung enthalten). 


Wir wurden mit einem Begrüßungscocktail empfangen, zu unserem Tisch geführt und als alle da waren begann das Buffet. Es bot wirklich ALLES was es an thailändischen Spezialitäten gibt. Von der Vorspeise bis zum Nachtisch waren die Speisen traditionell und sehr lecker.


Während wir aßen startete auch ein Entertainmentprogramm, welches aus traditionellen thailändischen Tänzen, Spielen und Karaoke bestand. 


Um kurz vor 24 Uhr bekam jeder ein Glas Champagner und wir gingen zum Strand. Um 24 Uhr starteten überall am ewig weiten Strand Feuerwerke und es wurden Laternen steigen gelassen. Es war eine atemberaubende Atmosphäre und ein wunderbares Erlebnis!


Tag 3: 
Da es Neujahrsmorgen war, gab es bis 11 Uhr Frühstück (sonst bis 10 Uhr), aber wir waren schon ziemlich früh wach. Nach dem Frühstück legten wir uns erst an den Strand und dann an den Pool. Um 14 Uhr fuhren wir mit dem kostenlosen Hotelshuttle in die Stadt und gingen dort shoppen, etwas essen und in den Supermarkt Wasser kaufen. 
Unser Tag endete mit einem Abendessen am Strand und einem kleinen Spaziergang.

Tag 4:
Wie begannen den Tag wie die vorherigen: gingen frühstücken und legten uns an den Strand. 
Um 14 Uhr fuhren wir mit dem Hotelshuttle zum Markt. Er findet 3 Tage in der Woche (Montag, Mittwoch, Samstag) ca. 1,5 km vor Khao Lak Stadt statt. An Essen findet man dort alles, was das Herz begehrt, ebenso wie an Kleidung, Taschen und Fakeprodukten.
Gestärkt und kaputt vom Herumlaufen fuhren wir gegen 16.30 Uhr zurück zum Hotel. 
Dort angekommen legten wir uns an den Pool und gingen anschließend in einem nahegelegenen Restaurant Abendessen.

Tag 5:
Nach dem Frühstück wurden wir von unserem Hotelshuttle zum nahegelegenen Elefantencamp gefahren. Wir waren wohl die einzigen, die um diese Zeit eine Tour gebucht hatten, also hatten wir unseren Elefantenführer für uns. Wir wurden zusammen auf einen Elefanten gesetzt und schon ging die Reise los. Wir ritten durch Palmenwälder und Kautschukplantagen bis hin zu einem See.


Dort konnten wir uns ausziehen und wir setzten uns im Bikini auf unsere Elefantendame und sie stürzte sich in die Fluten. 


Aber es war wirklich ein tolles Erlebnis auf dem Rücken eines so großen Tieres zu sitzen und vor allem mit ihm zu baden! Ich werde mich nicht rechtfertigen, warum wir auf einem Elefanten geritten sind, ich sage nur soviel: er wurde weder an einem Seil gezogen (lief frei) oder geschlagen, noch wurde er in einem kleinen Käfig gehalten. Die Haltung vieler Elefanten (generell die Tierhaltung) in Thailand lässt leider oftmals zu wünschen übrig, da sollte man es sich wirklich zwei Mal überlegen wo und ob man die Touristenattraktion annehmen möchte!

Tag 6:
Nach dem Frühstück schnappten wir uns die beiden Hotelfahrräder und machten mithilfe einer Landkarte einen kleinen Ausflug zu einem der vier Wasserfälle, die es in der Nähe unseres Resorts gibt. Wir fuhren zu dem, der uns am nächsten war und brauchten ca. eine halbe Stunde pro Weg. Dort angekommen machten wir ein paar Bilder und genossen den Ausblick auf die unberührte Landschaft. Wir waren die einzigen Touristen, die dort waren und auch die einzigen, die wir auf dem Weg gesehen haben.


Den restlichen Tag verbrachten wir am Strand und am Pool. Mittags holten wir uns als Snack einen Hähnchenspieß an einem der (leider am Hotel wenig vorhandenen) Straßenstände und abends aßen wir in einem nahegelegenen Restaurant.

Tag 7:
Den letzten Tag gingen wir entspannt an. Wir starteten mit einem kleinen 'Foto-Shooting' am Strand, gingen dann gemütlich frühstücken und legten uns anschließend an den Strand. 
Nachmittags wechselten wir von den Liegen am Strand zum Pool und konnten dort ein bisschen im Schatten liegen.

Fazit Khao Lak:
Khao Lak ist einer der Orte an denen der Tsunami 2004 am meisten Schaden angerichtet hat. Zu sehen ist davon nichts mehr, es ist schließlich auch schon 11 Jahre her. Einzig und allein Warnschilder bzw. Evakuierungshinweise erinnern an die Gefahr. Wer mag kann eines der vielen Tsunami-Memorials besuchen. Man kann sich kaum vorstellen, dass an dieser traumhaften Stelle der Welt durch eine Naturkatastrophe so viel Zerstörung und Unglück ausgelöst wurde. 
Wir haben unsere Zeit im Haadson Resort sehr genossen, weil es wirklich ruhig und sehr entspannend war. Am Strand waren wir immer fast alleine und unser Silvesterabend war wirklich wunderschön! Für uns haben 7 Nächte aber auch gereicht, weil nach einer Zeit wird es einem vermutlich auch irgendwann langweilig. Wir haben so gut wie jeden Tag einen Ausflug gemacht und uns tat es auch mal gut zu 'chillen'. 
Für Pärchen- oder Hochzeitsreisen lohnt es sich bestimmt auch länger und da können wir das Haadson Resort nur wärmstens empfehlen, denn man fühlt sich wirklich wie im Paradies!


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