Samstag, 23. September 2017

5 Gründe für den Saunabesuch

Über 5 Mio. Menschen besuchen regelmäßig die Sauna. [1] Die Motivation der Saunabesucher ist meist ganz unterschiedlich. Die einen gönnen sich regelmäßig einen ganzen Wellnesstag in der Saunalandschaft, für die anderen gehört der Saunagang nach dem Training einfach dazu.
Falls Du zu den über 43 Mio. Menschen gehörst, die nie in die Sauna gehen [1], nenne ich Dir hier 5 Gründe, warum Du vielleicht doch mal einen Saunabesuch ausprobieren solltest.  



1. Entspannung
Durch die Wärme in der Sauna entspannen sich die Muskeln und Verspannungen können sich lösen. Außerdem kann man in der Ruhephase nach dem Saunagang entspannt im Ruheraum liegen oder sitzen. Da in den meisten Saunalandschaften darauf geachtet wird, dass sich die Besucher in den Ruhebereichen still verhalten, kann man hier perfekt runterkommen. Daher eignen sich Saunabesuche nach einem stressigen Tag super zur Entspannung.

2. Regeneration
Die Wärme in der Sauna sorgt für eine bessere Durchblutung der Muskulatur. Dies fördert die Regeneration und somit können Saunabesuche nach dem Training Muskelkater vorbeugen.

3. Stärkung des Immunsystems
Der Wechsel zwischen warmen und kalten Temperaturen stärkt den Organismus und das Immunsystem. So wird der Körper durch regelmäßige Saunagänge widerstandsfähiger gegen Erkältungen und Infekte.

4. Reinigung der Haut
Durch die Hitze in der Sauna öffnen sich die Hautporen. Dies kann dazu führen, dass verstopfte Poren frei werden und abgestorbene Hautschuppen abtransportiert werden. Saunagänge haben also einen reinigenden Effekt auf die Haut.

5. Schwitzen ist gesund
Abgesehen von der in Punkt 4 angesprochenen Hautreinigung, fördert das Schwitzen den Abtransport schädlicher Stoffe aus dem Körper.




Na, wenn diese 5 Gründe kein Grund sind, mal einen Besuch in der Sauna zu wagen oder (wenn Du schon ab und zu in die Sauna gehst) mal wieder der Sauna einen Besuch abzustatten!

Gehst Du regelmäßig in die Sauna? Wenn ja, warum? Wenn nein, welche Bedenken hast Du?
Lass es mich in den Kommentaren wissen :)


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Alle Angaben ohne Gewähr.
Ich übernehme keine Haftung für gesundheitliche o. ä. Probleme vor, während oder nach des Saunabesuches.
Beide Bilder sind auf www.pixabay.com unter Creative Commons CC0 als Public Domain veröffentlicht. 

Literatur:
[1] Statista (2017): Anzahl der Personen in Deutschland, die in der Freizeit in die Sauna oder ins Dampfbad gehen. Verfügbar unter: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/171135/umfrage/haeufigkeit-des-besuchens-von-sauna-und-dampfbad-in-der-freizeit/ [gesehen am: 23.09.2017]


Donnerstag, 14. September 2017

Wie findest Du die richtige Gesundheits-App?

Gesundheits-Apps gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Das Marktvolumen lag 2013 bereits bei 2,5 Mrd. US$ und wird 2017 auf 26 Mrd. US$ geschätzt. [1]
Manche dieser Apps sind sinnvoll und nützlich, andere eher weniger - und doch nutzt sie fast jeder Zweite. [2]
In einem Blockseminar diese Woche habe ich mich in einer Gruppenarbeit drei Tage mit Gesundheits-Apps beschäftigt und da ich nun meine Hausarbeit über dieses Thema schreibe, werde ich mich noch intensiver in das Thema hineinarbeiten. 
Doch wie findest Du überhaupt die richtige Gesundheits-App? 
In diesem Blogpost möchte ich dafür sensibilisieren, genauer hinzusehen!




So findest Du die richtige Gesundheits-App für Dich:


1. Ziel und Zweck definieren

Die Vielfalt der Gesundheits-Apps ist riesig. Eine einheitliche Definition gibt es für diese (noch) nicht. Es gibt beispielsweise Apps zum Kalorientracken, für Fitness-Übungen und es gibt medizinische Apps, die Informationen zu Krankheitsbildern liefern oder an die Einnahmen von Tabletten erinnern.

Daher mache Dir vorher klar: 

  • Welches Ziel möchtest Du mit der Gesundheits-App verfolgen? 
  • Welchen Zweck soll sie haben? 


2. Informationen

  • Woher kommen die Informationen der App und gibt es Quellenangaben? 
  • Sind die Informationen der App wissenschaftlich fundiert? 
  • Von wann ist der Stand der in der App enthaltenen Informationen?


3. Entwickler

  • Gibt es Informationen zu den Entwicklern? 
  • Gibt es ein schnell auffindbares Impressum und Hinweise zum Thema Datenschutz? 
  • Findest Du Kontaktpersonen falls technische Probleme oder inhaltliche Fragen aufkommen?


4. Finanzierung und Kosten

  • Wie finanziert sich die App und wer sind die Sponsoren?
  • Gibt es eine kostenlose Version zum Ausprobieren?
  • Kommen während der Nutzung Kosten auf Dich zu (z. B. durch In-App-Käufe oder Abonnements)?


5. Kontrolle und Reflexion

Es gibt im Bereich Gesundheits-Apps (noch) kaum Kontrollen, daher ist es wichtig, selbst zu reflektieren. Es gibt beispielsweise Apps, die angeblich den Blutdruck und die Herzfrequenz messen können. Solche Angaben solltest Du kritisch beleuchten und Dich fragen, was ein Smartphone ohne Zusatzgeräte leisten kann und wie genau solche Ergebnisse sein können.
HeathOn hat einen Ehrenkodex mit sieben Kriterien für Gesundheits-Apps erstellt. Die meisten der bereits genannten Aspekte sind in ihm enthalten. Leider haben noch sehr wenige Apps das HealthOn-Siegel erreicht. 


Schaut man genauer hin und auch mal hinter die Fassade der über 100.000 Gesundheits-Apps auf dem Markt, kommt man zu erschreckenden Ergebnissen. Wir haben diverse Apps genauer angeschaut und bei vielen nicht nur vergeblich nach einem Impressum oder einer Kontaktperson bei inhaltlichen Fragen gesucht, sondern auch nach einem Entwickler, der etwas mit Gesundheit am Hut hat.
Der Blick hinter die Kulissen lohnt sich also und die kritische Betrachtung sowieso!

Nutzt Du Gesundheits-Apps und wenn ja - warum? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

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Alle Angaben ohne Gewähr.

Beide Bilder sind auf www.pixabay.com unter Creative Commons CC0 als Public Domain veröffentlicht.

Quellen: 
[1] Sachverständigenrat für Verbraucherfragen (2016): Digitale Welt und Gesundheit. eHealth und mHealth - Chancen und Risiken der Digitalisierung im Gesundheitsbereich. Verfügbar unter: http://www.telemedallianz.de/pdf/studien/01192016_Digitale_Welt_und_Gesundheit.pdf [13.09.2017]

[2] Bitkom Research (2017): Jeder Zweite nutzt Gesundheits-Apps. Verfügbar unter: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Fast-jeder-Zweite-nutzt-Gesundheits-Apps.html [13.09.2017]

Sonntag, 3. September 2017

5 Yoga-Mythen und die Wahrheit darüber


Wenn Du noch nie Yoga gemacht hast, habe ich nun zuerst eine Frage an Dich: Wie stellst Du Dir eine Yogastunde vor?   

Barfuße, im Kopfstand ohm'ende Frauen in bunten und weiten Flatterhosen? 
Das sind einige der meist genannten Vorurteile: barfuß, Kopfstand, ohm'en oder singen, Frauen, Flatterhosen, Hippies - und so weiter.

Vorurteile sind vollkommen in Ordnung, aber oft - gerade, was Yoga angeht - einfach total unbegründet.

Wenn ich erzähle, dass ich Yogastunden gebe, sind die Reaktionen entweder super positiv oder genau das Gegenteil. In diesem Post habe ich 5 Yoga-Mythen niedergeschrieben, denen ich im Alltag immer wieder begegne - vielleicht findest Du Dich in der ein oder anderen Aussage sogar wieder und lässt Dich eines Besseren belehren :)


Es folgen 5 Yoga-Mythen:

1. "Yoga ist einfach nichts für mich!"
Diese Aussage kommt unfassbar oft. Meistens sogar von Menschen, die noch nie einen Fuß in eine Yogastunde gesetzt haben.
Wenn sie von Menschen kommt, die schon eine oder mehrere Yogastunden hinter sich haben, dann ändert sich allerdings immer noch nicht die Tatsache, dass man nicht pauschalisieren kann. "Yoga ist einfach nichts für mich!" kann man ungefähr gleichsetzen mit der Aussagen "Sport ist nichts für mich!" - man kann nicht alles über einen Kamm scheren, denn es gibt fast so viele Yoga-Richtungen, wie es Sportarten gibt. Und deshalb: probiere verschiedene Yoga-Richtungen aus und wenn Du danach noch immer der Meinung bist, dass Yoga nicht Dein Ding ist, dann gibt es noch andere Methoden zum Entspannen und Deinen Körper zu kräftigen.


2. "Für Yoga muss ich beweglich sein!"
Für Yoga musst Du nicht beweglich sein, denn Yoga hilft Dir dabei, beweglich zu werden!
Und ein kleiner Tipp am Rande: Verrenkungen, nach denen Du Deinen Körper erst einmal entknoten musst, kommen in Anfängerkursen nicht vor. Das macht man wenn dann in den fortgeschrittenen Kursen oder die Leute machen es extra für Bilder.


3. "Nur Frauen machen Yoga!"
Hier mal eine kurze Reise in die Geschichte des Yogas nach Indien: dort durften viele Jahre nur Männer Yoga praktizieren - es ist also ursprünglich ein "Männer-Ding".
Viele Profi-Sport-Teams, u. a. auch die Fußball-Nationalelf, machen Yoga (und übrigens auch Faszientraining). [1]


4. "Yoga ist langweilig und nicht anstrengend!"
Dass Yoga ziemlich anstrengend sein kann, merkt jeder in seiner ersten Yogastunde. Yoga entstand vor ca. 5000 Jahren in Indien und ist also schon ziemlich alt. Viele Fitnessübungen - gerade die, mit dem eigenen Körpergewicht - kommen ursprünglich aus dem Yoga. Plank und Liegestütz - das sind nur zwei Beispiele, die in jeder Yogastunde enthalten sind. Yoga bringt einem schneller ins Schwitzen, als man gucken kann. Durch viele verschiedene Übungen und immer wieder veränderte Abfolgen wird es nie langweilig.


5. "Die Spiritualität ist nichts für mich!"
Yoga hat einen ganz eigenen Blick auf die Welt und diese ist spirituell. Es gibt Yoga-Richtungen, die mehr oder weniger spirituell sind. Zusätzlich kommt es immer auf den Yogalehrer an, wie viel er die Spiritualität in eine Stunde mit einfließen lässt und wie spirituell er selbst ist. Ich mache es beispielsweise immer sehr von meiner Gruppe abhängig, die vor mir steht. Jeder Yogalehrer handhabt die Spiritualität anders und so bist auch wieder Du an der Reihe, denn die richtige Yoga-Richtung und den richtigen Yoga-Lehrer kannst nur Du für Dich selbst finden.



Vielleicht hast Du den ein oder anderen Mythos schon einmal gehört oder sogar selbst geglaubt! Ich hoffe, ich konnte Dir ein bisschen weiterhelfen und Dir den Weg in eine Yoga-Stunde erleichtern.

Kennst Du noch weitere Yoga-Mythen? Schreibe sie in die Kommentare, ich gehe gerne darauf ein :)


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Alle Angaben ohne Gewähr.

Alle Bilder gehören mir und dürfen nicht ohne meine schriftliche Einverständnis kopiert, bearbeitet oder verbreitet werden.

Quellen: 
[1] Stork, S. (2015): So hilft Yoga sogar der Fußball-Nationalmannschaft. Online unter: https://www.welt.de/sport/fitness/article146661716/So-hilft-Yoga-sogar-der-Fussball-Nationalmannschaft.html