Sonntag, 20. August 2017

Warum ich Sport treibe und darüber blogge...

Im Rahmen ihrer Blogparade fragen Lotta und Schorsch von TRI IT FIT bei Fitnessbloggern nach: "Warum treibt Ihr Sport?" - Äh, wie? Ich bin schließlich Fitnessblogger, da stellt sich diese Frage eigentlich gar nicht - oder doch? Es lohnt sich definitv, darüber nachzudenken.



#storytelling
Sport und ich - das ist so eine Sache. In einer anderen Blogparade habe ich es schon anklingen lassen: jahrelang war der einzige Sport in meinem Leben das Reiten. Mit neun Jahren habe ich damit angefangen und ab 14 hielt ich mich mehrmals wöchentlich stundenlang im Stall auf.
Als ich mit 16 in der Kinderbetreuung im Fitnessstudio meines Onkels begonnen habe zu arbeiten, war Fitness als Sport für mich noch ganz weit weg. Erst mit 18 begann ich mich (und dazu wurde ich eher genötigt) auf die Trainingsfläche zu wagen und der Kinderbetreuung den Rücken zu kehren. Zu dieser Zeit begann ich mit dem Krafttraining und mit 19 machte ich schließlich meine Fitnesstrainer B-Lizenz. Dieser folgten bis zu dem heutigen Tag sieben weitere Lizenzen und der Gang ins Fitnessstudio ist nicht mehr aus meinem Leben wegzudenken.



Krafttraining & Yoga
Die Sportarten, die ich momentan selbst betreibe sind Krafttraining und Yoga.
Hätte mir vor zehn Jahren einer gesagt, dass ich irgendwann sechs Mal die Woche ins Fitnessstudio gehen und mindestens zwei Mal pro Woche Yoga machen würde, hätte ich ihn vermutlich für verrückt erklärt und ihm einen Gang zum Psychotherapeuten nahegelegt.
Allerdings ist das heute tatsächlich Fakt. Ich gehe sechs Mal die Woche trainieren und mache mindestens zwei Mal pro Woche Yoga. Zusätzlich kommen noch mindesten fünf Kurse, die ich wöchentlich gebe, hinzu.



Und um zur eigentlichen Frage zurückzukehren: 
Warum mache ich Sport?

1. Es tut mir gut!
Das Krafttraining hat meine Körperhaltung verbessert und meine Rückenschmerzen, die ich mit 17 wegen meiner falschen Haltung hatte, kamen nicht wieder.
Yoga hilft mir Migräne vorzubeugen und zusätzlich meine Haltung zu verbessern.

2. Es macht mir Spaß!
Andere müssen sich ins Fitnessstudio quälen, ich muss mich dazu quälen, ein Training ausfallen zu lassen. Mir machen meine Sportarten einfach Spaß und ich verbringe gerne Zeit im Studio. 

3. From skinny to strong!
Ich war schon immer dünn, ich bin schon immer schmal und zierlich. Mit dem Krafttraining habe ich inzwischen fast 9 kg zugenommen und bin muskulöser geworden.
Mir gefalle ich so auf jeden Fall besser :)

4. Mehr Selbstliebe durch Yoga!
Während ich früher in Selbstzweifeln fast erstickt bin, hat mich Yoga heute zu mir selbst gebracht und hilft mir dabei, mich jeden Tag mehr so anzunehmen, wie ich bin.



... und das Bloggen?
Ich habe mit diesem Blog November 2014 gestartet und nach wenigen Monaten habe ich aus verschiedenen Gründen wieder alle Posts, die ich bisher veröffentlicht hatte, gelöscht.
Richtig begonnen habe ich im Dezember 2015 in Thailand - dank viel Mut-Zuspruch von meiner besten Freundin (Gruß und Kuss <3) - und seither ist das Bloggen meine Leidenschaft, die ich ebenso wie den Sport, nicht mehr in meinem Leben missen möchte.
Ich habe das noch nie gemacht, um Geld damit zu verdienen oder "groß rauszukommen", sondern weil ich gerne schreibe und es zu wenige richtige Informationen über Fitness und Ernährung im Internet gibt. Das möchte ich ändern!



Und jetzt bist Du dran! Warum treibst DU Sport? 
Lass es mich in den Kommentaren wissen :)


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Bild 1 ist auf www.pixabay.com unter Creative Commons CC0 als Public Domain veröffentlicht.
Bild 2-4 gehören mir und dürfen nicht ohne meine Einverständnis kopiert, verbreitet oder bearbeitet werden. 


Montag, 14. August 2017

Die erste Fitness Blogger Konferenz

#FiBloKo 2017
Am Wochenende (12. - 13.08.2017) fand in Hannover die FiBloKo, die erste Fitnessbloggerkonferenz in Deutschland, statt. Und ich war dabei!



Warum braucht die Fitnessblogger-Szene ihre eigene Konferenz?
Nun, das Rad wurde nicht neu erfunden, Bloggerkonferenzen gibt es einige. Ebenfalls gibt es für Nischenblogs, wie Food-Blogs oder Fashion-Blogs, Konferenzen. Aber für die Nische "Fitness" gab es bisher keine Konferenz.

Die Zahl der Menschen in den Fitnessstudios wächst, ebenso wie das Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil - und dieser geht nicht ohne Bewegung und Ernährung. Jedoch suchen sich viele Menschen die Informationen aus dem Internet. Wer im Bereich Fitness und Gesundheit googelt, kommt nicht mehr an Blogs vorbei - und das gilt auch für alle anderen Bereiche bzw. Branchen.
Dass Blogs tot sind und sie von keinem mehr gelesen werden, wurde schon vor Jahren behautet und naja: es gibt sie noch immer bis heute. Aber das nur am Rande.

Irgendwann kam das Thema einer Konferenz in der Fitness Blogger Facebookgruppe zur Sprache und dann nahm es Jahn von fitvolution.de in die Hand. Nach und nach wurden Standort, Datum und genauere Programmplanung bekannt und irgendwann konnte man sich dann tatsächlich anmelden.



Was macht man auf einer Fitnessblogger-Konferenz?
Diese Frage habe ich mehrfach gestellt bekommen. Ich persönlich habe mich angemeldet, um endlich die Leute zu treffen, die ich nur aus dem Netz kenne und deren Blogs ich lese. Außerdem habe ich mich auf den Austausch mit anderen Fitness Bloggern gefreut und mir erhofft, neue Dinge zu erfahren, um mich und meinen Blog weiterzuentwickeln.

Aber nun zu den Fakten. Auf der #FiBloKo gab es:
  • Vorträge über sehr unterschiedliche Themen von verschiedenen Speakern:
    • Warum die Fitness Blogger Szene eine eigene Konferenz braucht (Jahn von fitvolution.de)
    • Wie Du Dir erfolgreich eine treue Facebook-Fanbase aufbaust (Torsten von ausdauerblog.de)
    • Erfolgsstory Influencer Kooperation: Zwischen Branding und ROI (Simon von der blogfoster GmbH)
    • Sei einzigartig - finde, liebe und lebe Deine USP (Jan
    • Der schnelle Weg zu einem Produkt, das Deine Leser von Dir kaufen wollen (Dominik von dotzauerinstitut.de)
    • Warum Du es Dir heute nicht mehr leisten kannst, nicht evidenzbasiert zu bloggen (Frank von taegerfitness.de)
    • Optimales Zeitmanagement für Blogger (Nadin von eiswuerfelimschuh.de)
    • Kritische Betrachtung von Influencer Marketing - Wirst Du Deiner Verantwortung als Influencer gerecht? (Florian von u. a. Frech & Freundlich Creative)
  • Diskussionsrunden rund um Blogs, Influencer, Kooperationen und Social Media
  • persönlicher Austausch mit Unternehmen
  • Workshops mit einer Auswahl an Speakern 
    • SEO für Deinen Blog und was Du beim Verlinken beachten solltest (Andreas von ABAKUS Internet Marketing
    • Schritt für Schritt Dein (erstes) eigenes digitales Produkt entwickeln (Dominik von dotzauerinstitut.de
    • Erstelle ein richtig gutes Mediakit für mehr und bessere Kooperationen (Nadin von eiswuerfelimschuh.de)
    • Bessere Recherche - Kernaussagen mit wenigen Aussagen validieren (Frank von taegerfitness.de)
    • Erschaffe schnell viel Facebook Content, mit dem Deine Follower interagieren wollen (Torsten von ausdauerblog.de)
  • gemeinsames (freiwilliges) Abendprogramm
  • eine Yoga-Session mit Nadin   
  • Zeit für Austausch
  • Goodies von Sponsoren 




Und wie wars?
Da Hannover von mir nicht gerade um die Ecke ist, bin ich mit mit Daniel von Daniels FuN Coaching schon am Freitag angereist. Gemeinsam gingen wir mit Torsten (ausdauerblog.de), Lotta und Schorsch von tri-it-fit.de Abendessen und danach machten wir uns auf den Weg zur Location, um Jahn beim Aufbau unter die Arme zu greifen.

Die beiden Konferenztage vergingen wie im Flug. Und es waren MEGA coole zwei Tage! Ich habe interessante Vorträge gehört, an inspirierenden Workshops teilgenommen, nette Gespräche geführt und tolle Menschen kennengelernt.

Ich fand es toll, sich austauschen zu können und einfach die Menschen hinter den Blogs kennenzulernen. Wir waren eine kleine Gruppe von ca. 35 Leuten, was natürlich für den Aufwand, den Jahn hatte viel zu wenig ist, aber so ist man wirklich mit jedem ins Gespräch gekommen und unter uns war es vollkommen egal, ob ein Blog 100 oder 100.000 Aufrufe im Monat hat. Jeder kann etwas dazulernen oder neue Dinge erfahren. Es war eine entspannte Atmosphäre unter Gleichgesinnten und ich habe mich direkt wohlgefühlt - obwohl ich fast niemanden "richtig" kannte. 
Meiner Meinung nach ist gerade unter Bloggern der Austausch super wichtig und was eignet sich dafür mehr, als ein Treffen mit anderen Bloggern derselben Nische und Leidenschaft?
Ich bin auf jeden Fall in den zwei Tagen gewachsen und habe viel dazu gelernt!
Ich freue mich auf nächstes Jahr!

Hut ab, Jahn und alle, die Dich unterstützt haben - nächstes Jahr geht es dann weiter, mit mindestens der doppelten Anzahl an Teilnehmern :)

Foto: Olli von Eiswuerfel im Schuh Fotografie


Wen ich noch nicht genannt habe:

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Samstag, 29. Juli 2017

Erfahrungen mit dem Polar A370



Erster Eindruck
Mein erster Eindruck von dem Polar A370 war super. Ich habe mich für den Polar A370 entschieden, da ich unbedingt einen Tracker wollte, der regelmäßig meine Herzfrequenz misst und er sieht an meinem dünnen Handgelenk nicht ganz so klobig aus, wie viele andere Tracker.
Ich habe ihn mir in S bei Amazon bestellt und 199,95 € gezahlt.
Nachdem ich den Akku geladen, ihn am PC eingerichtet und mir eine Display-Anzeige ausgesucht hatte, ging es los.



Der Polar A370 - die Funktionen
Der Polar A370 ist mit einem Farbdisplay ausgestattet und zeigt im Menü neben der Uhrzeit die Tageszusammenfassung (Schlaf, Training, Übersicht Herzfrequenz), die Einstellungen und man kann manuell verschiedene Sportprofile wählen, um sein Training zu starten.
Er zählt Schritte, Kalorien und misst 24/7 die Herzfrequenz. Zudem ist er wasserdicht, kann die Benachrichtigungen vom Handy anzeigen und meldet sich, wenn man sich zu lange nicht bewegt hat.
Geschwindigkeit und Distanz kann der Polar A370 am Handgelenk messen, GPS funktioniert dagegen nur in Verbindung mit dem Smartphone.
Den Polar A370 gibt es in verschiedenen Farben und Größen. Ich habe ihn in weiß und bestelle mir vermutlich noch ein anderes Armband dazu.



Training mit dem Polar A370
Ein Training startet man ganz einfach, indem man den Menüpunkt "Training" auswählt und dann über das entsprechende Sportprofil das Training startet. Die Sportprofile kann man über die PolarFlow-App oder über die Homepage synchronisieren.
Während des Trainings werden die aktuelle Herzfrequenz, die Herzfrequenz-Zonen, die Trainingszeit, die Uhrzeit und die verbrauchten Kalorien angezeigt. Beendet man das Training, kommt die Trainingszusammenfassung mit durchschnittlicher und höchster Herzfrequenz und der Prozentsatz der Fettverbrennung direkt aufs Display.



Fazit
Ich finde den Polar A370 als Tracker immer noch zu groß für mein Handgelenk, aber er ist die beste Option momentan. Ansonsten bin ich zufrieden. Ich finde, dass die Herzfrequenz manchmal zu niedrig ist, aber das ist meistens nur für kurze Momente der Fall, dann pendelt sie sich wieder ein.
Die Schlafanalyse finde ich super interessant, ebenso die Übersicht der niedrigsten und höchsten Herzfrequenz am Tag.
Der Akku hält bei mir - ohne Smart Notifications und bei täglichem Training von durchschnittlich zwei Stunden - ungefähr drei bis vier Tage, allerdings lädt der Akku auch schnell wieder auf.

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